Ein weiteres Ergebnis der Befragung ist, dass das Schadensausmaß vielen IT-Verantwortlichen nicht einmal bekannt ist. Obwohl drei Viertel aller
untersuchten Unternehmen im vergangenen Jahr von Ausfällen betroffen waren, wissen gut 40 Prozent gar nicht, welche Schadenssummen ihnen durch diese Ausfälle entstanden sind. Nur rund 32 Prozent aller Befragten sind sicher, bereits alle Maßnahmen für eine höchstmögliche IT Verfügbarkeit umzusetzen.
„Viele Mittelständler unterschätzen die Auswirkungen von IT-Ausfällen auf
ihren Geschäftsbetrieb. Die meisten meinen, solange einzelne Störungen
zügig behoben würden, sei alles in Ordnung. Das ist ein Irrtum", sagt
Peter Steensma, Partner Manager bei HP und mitverantwortlich für die Studie. Er empfiehlt Mittelständlern grundsätzlich, ihre IT-Service Konzepte kritisch zu prüfen: „In den meisten Fällen lassen sich Verfügbarkeit und Resilienz kritischer Systeme durchaus noch verbessern - und Kostenersparnisse erzielen."
Bis zu 40.000 Euro Kosten je Ausfallstunde
Rund 77 Prozent der für die Studie untersuchten Mittelständler verzeichneten im vergangenen Jahr Ausfälle geschäftskritischer IT Systeme, etwa für unternehmenskritische Prozesse, Warenwirtschaft, Fertigung oder Vertrieb. Im Durchschnitt waren es vier Ausfälle pro Unternehmen und Jahr. Je Ausfall-Stunde entstanden den Unternehmen Kosten in Höhe von durchschnittlich 25.000 Euro. Dieser Schadenswert variiert mit der Größe des betroffenen Unternehmens: Während der Gruppe der Firmen mit weniger als 500 Mitarbeitern Schäden von nur rund 20.000 Euro pro Ausfall-Stunde entstanden, beliefen sich die entsprechenden Schäden bei Firmen mit mehr 1.000 Mitarbeitern auf rund 40.000 Euro stündlich.
Weitere Schlüsselergebnisse der Studie
(1) Überschlägige Berechnung für durchschnittlich: 4 Ausfälle x 3,8
Stunden x 25.000 Euro Kosten pro Ausfallstunde = 380.000 Euro Schaden pro Unternehmen und Jahr.
(2) Bei der Beantwortung der entsprechenden Fragen waren
Mehrfachnennungen möglich.
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