Denn was man bei allen digitalen Kommunikationswerkzeugen nicht vergessen darf: Es sind eben nur Werkzeuge, die Kommunikation ermöglichen. Die Grundlage für eine präzise und effiziente Kommunikation ist und bleibt eine präzise und effiziente Sprache. Korrekte deutsche Begrifflichkeiten zu verwenden, anstatt unpräzises Marketing-Denglish, dabei hilft keine noch so gute Software-Lösung, dafür ist jeder einzelne Mitarbeiter verantwortlich – egal welches Kommunikationswerkzeug er oder sie gerade benutzt. Die Führungsetage sollte mit gutem Beispiel vorangehen, anstatt mit unsäglichen Motivationsphrasen echte Kommunikation zu ersticken.
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Es gibt außerdem einen Kommunikationsweg, der so effizient wie uralt ist: vis-a-vis miteinander zu sprechen. Am effizientesten und förderlichsten für die Kommunikation im Unternehmen ist – das bestätigen soziologische Untersuchungen immer wieder – die gemeinsam Kaffeepause. Bei Kaffee oder Tee kann von Angesicht zu Angesicht viel geklärt und schnell nachgefragt werden, sogar kreative Ideen entstehen oft hier. Auch das gute alte Telefongespräch kann so manche digitale Extraschleife überflüssig machen.
Auch das ist „Social Collaboration“ – und sollte in Unternehmen gepflegt werden. Natürlich sind moderne Software-Lösungen zur Ergänzung und Verbesserung der Kommunikation in vielen Unternehmen und bei den Mitarbeitern willkommen. Damit man eben wirklich alle Informationen zur Hand hat. So geht es zum Beispiel in unserer Rubrik Dokumentenmanagement um kollaborative Dokumentenwerkzeuge: „Social ECM“ als Ergänzung zu klassischen Dokumenten-Management-Lösungen.
Keine schlechte Idee. Viel Spaß beim Lesen. Anschließend sollten Sie den Kollegen bei einem Kaffee davon berichten – von Angesicht zu Angesicht.
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