Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Online-Befragung der Entwicklerkonferenz Developer Week (DWX), die von Fittkau & Maaß Consulting unter 1.200 deutschen Internet-Nutzern durchgeführt wurde. Chatbots – ob schriftlich oder per Spracherkennung – können den Nutzern im Alltag oder Beruf assistieren, Fragen beantworten und sogar eigenständig Aufgaben erledigen, für die bislang telefoniert oder durch Websites und Apps navigiert werden musste.
Entwickler und Unternehmen arbeiten derzeit mit Hochdruck an der Entwicklung und Optimierung proaktiver intelligenter Assistenten wie z.B. Alexa/Echo von Amazon, Google Home, Apples Siri oder Microsofts Cortana. Doch ungeachtet der großen Relevanz von Chatbots in der Fachwelt – in der Realität sind sie noch nicht bei den Verbrauchern angekommen.
Das noch mangelnde Interesse seitens der Endverbraucher ist zum Teil auf die noch geringe Verbreitung bzw. Wahrnehmung von Chatbots in der Praxis zurückzuführen:
Während das Thema Datenschutz im Zusammenhang mit Chatbots eher unkritisch gesehen wird, haben 30 Prozent Befürchtungen im Hinblick auf negative Entwicklungen am Arbeitsmarkt. Aus ihrer Sicht stellen Chatbots eine Bedrohung dar, da durch sie Arbeitsplätze wegfallen könnten.
„Chatbots sind in unserer Fachbranche ein Megatrend“, kommentiert Florian Bender, Projektleiter der Entwicklerkonferenz Developer Week und Initiator der Studie. Bei all der Innovationsdynamik dürfe man den Anwender aber nicht aus den Augen verlieren.
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