Die Umfrage, durchgeführt von TNS-Infratest, hat ergeben, dass 49 Prozent der deutschen IT-Entscheidungsträger in kleinen und mittelgroßen Unternehmen (zwischen 10 und 500 Arbeitsplätze) aufgrund strikter Richtlinien einen genauen Überblick haben, welche Unternehmensinformationen sich auf den mobilen Geräten der Mitarbeiter befinden. 43 Prozent der deutschen Befragten gaben an, dass sie zwar keinen genauen Einblick haben, wo sich überall Firmendaten befinden, die Gesamtlage allerdings im Blick haben. Lediglich sieben Prozent wissen nicht, welche Unternehmensdaten ihre Mitarbeiter auf mobilen Geräten gespeichert haben.
„Wenn ein Gerät gestohlen wird oder verloren geht, ist es sehr wichtig zu wissen, welche Inhalte darauf gespeichert sind, um die richtigen reaktiven Maßnahmen treffen zu können“, so Armin Recha, Director Corporate Sales DACH bei Kaspersky Lab. „Wenn Unternehmen keinen Überblick über alle im Netzwerk verteilten Firmendaten haben, sollten die mobilen Geräte und die darauf gespeicherten Daten zumindest verschlüsselt sein.“
Welche Auswirkungen hat der Verlust von Firmen-Smartphones?
In der Studie wurde zudem gefragt, welche Auswirkung der Verlust eines Smartphones, auf dem Unternehmensinformationen gespeichert sind, auf das eigene Unternehmen hat. Dabei gaben fünf Prozent der befragten deutschen IT-Entscheidungsträger an, dass ein solcher Verlust katastrophale Auswirkungen für ihr Unternehmen haben würde. 27 Prozent der deutschen mittelständischen Unternehmen sagten, dass sie zwar zahlreiche Firmendaten auf den mobilen Geräten der Mitarbeiter gespeichert haben, allerdings kaum kritische Daten. 46 Prozent sind der Meinung, dass ein Smartphone-Verlust kaum Auswirkungen auf ihr Unternehmen habe, da die Daten über gute Passwörter und Verschlüsselung entsprechend geschützt sind. 18 Prozent gehen soweit, dass bei ihnen alle mobilen Firmendaten verschlüsselt und somit
sicher vor Missbrauch sind.
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Thorben Wengert/pixelio.de