Die neue Lösung präsentiert QM-relevanten Parameter wie Prüflose oder QM-Auswertungen am Bildschirm und ermöglicht so ein stringentes Qualitätsmanagement über den gesamten Produktentstehungsprozess hinweg, heißt es. „Es mangelt den Herstellern sicherlich nicht an Qualitätsbewusstsäein und Qualitätsabsicherung, nur das IT-gestützte Management der Prüfprozesse lässt oft noch zu Wünschen übrig", weiß Holger Behrens, Vorstand der Cormeta AG, deren SAP-basierte Branchenlösung Foodsprint von Nahrungsmittelproduzenten eingesetzt wird.
Zwischen Wareneingangsprüfung im LIMS und Endkontrolle kann zusätzlich zum ERP eine angebundene QM-Software helfen, die Qualitätssicherung systemgestützt zu managen. Mit einem QM-System, der Anbieter bindet an seine Branchenlösung für die Nahrungsmittelindustrie typischerweise SAP QM an, sollen sich Prüfprozesse implementieren und Prüfmerkmale festlegen lassen. Diese können je nach Fertigung recht unterschiedlich sein. Im QM wird hinterlegt, ob und wie oft während der Produktion sensorische und labortechnische Prüfungen vorgenommen werden sollen. Soll etwa in regelmäßigen Stichproben der „ph-Wert“ während des Fertigungsprozesses geprüft werden, wird dies im QM-System entsprechend abgebildet.
Prüfdatensatz wird automatisch erzeugt
Wird ein Auftrag in Foodsprint eingelastet und freigegeben, erzeugt das angebundene QM-System laut Anbieter automatisch einen entsprechenden Prüfdatensatz mit Prüfvorgaben, Prüfplänen, etc.. Soll beispielsweise der ph-Wert oder der Süßegrad in definierten Prüfintervallen respektive nach bestimmten Arbeitsschritten mehrfach im Produktionsprozess ermittelt werden, sind die Prüfpunkte im QM dementsprechend angelegt. In der QM-Software lassen sich dann sämtliche Prüfergebnisse zum Fertigungsauftrag festhalten und dokumentieren. Zudem berücksichtigt die Software die verschiedenen Produktionschargen und versieht jede Charge mit einem eigenen Prüflos, heißt es. Damit die Produktion nicht weiterläuft, obwohl ein Prüfergebnis negativ ausfällt, lassen sich die Werte automatisch an den Produktionsauftrag rückmelden. Innerhalb des Produktionsprozesses können Mitarbeiter über Qualitätsmeldungen Mängel, etwa an Maschinen oder Zwischenprodukten, im QM abwickeln und dokumentieren. Betroffene Chargen und deren Zusammensetzung sollen so leicht zu identifizieren und zu isolieren sein.
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