Fujitsu-Hausmesse

Neu in Form gebracht

„Reshaping IT“ hieß das Motto der diesjährigen Fujitsu-Hausmesse, die am 9. und 10. November in München stattfand und die Ausblicke auf künftige Entwicklungsrichtungen der IT gab.

Fujitsu-Hausmesse, Bildquelle: Fujitsu

Wie in den Vorjahren bot Fujitsu den mehr als 10.000 Besuchern ein umfangreiches Programm, bestehend aus Diskussionsrunden, Vorträgen und ­themenspezifischen Workshops – u.a. zu intelligenten Bereitstellungsmodellen, Branchenlösungen oder Nachhaltigkeitsstrategien. Besucher konnten im Innovationsforum Einblicke in die Forschungsaktivitäten des ­Anbieters gewinnen. Experten aus den Laboren in Japan und England präsentierten ihre Vision ­einer ­„Human Centric Intelligent Society“. Auf der umfangreichen Produktschau demonstrierten strategische Partner wie Microsoft, Intel, Oracle, Netapp, Symantec und VMware ihre Lösungen im Zusammenspiel mit Fujitsu-Infrastrukturen. In einer Eröffnungsrede zog Rolf Schwirz, CEO bei Fujitsu Technology Solutions (FTS), ein positives Resümee der Geschäftsentwicklung seit der Komplettübernahme der ehemaligen Fujitsu-Siemens-Organisation durch Fujitsu. „Mit einem Umsatz von 4,36 Mrd. Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich FTS zu einem wichtigen Eckpfeiler in der globalen Strategie des Konzerns entwickelt“, so Schwirz. Als Wachstumsmotor in Europa ist man inzwischen für rund 50 Prozent der außerhalb Japans generierten Fujitsu-Umsätze verantwortlich. Ambitionierte Wachstumspläne werden nach Vorstellung von Schwirz diesen Stellenwert weiter ausbauen.

Entwicklung im SAP-Umfeld

Eine Schlüsselrolle in der Wachstumsstrategie des Konzerns spielt das Cloud Computing. Bis 2015 soll dieses Segment 30 Prozent zum FTS-Gesamtumsatz beitragen. Einen deutlichen Schub möchte man diesem Bereich durch einen neuen Softwaremarktplatz für Anwendungen aus der Cloud geben. Der „Business Solutions Store“ stellt Unternehmen ­jeder Größe eine Plattform für cloudbasierte Unternehmenslösungen und Geschäftsprozesse zur Verfügung. Daneben ist der Store auch ein Marktplatz für Technologiepartner, die hier ihre Software als Service über das Internet anbieten können. Einen weiteren Schwerpunkt der Fujitsu-Entwicklungsaktivitäten stellt das SAP-Umfeld dar. Mit Flexframe Compact for SAP stellt man eine neue Lösung speziell für mittelständische Unternehmen vor. ­Dabei handelt es sich um eine Einstiegsversion der vollständig virtualisierten IT-Infrastrukturlösung Flexframe, die bereits bei über 250 Großunternehmen erfolgreich im Einsatz ist. Die Lösung optimiert nicht nur den Betrieb kompletter SAP-Umgebungen sondern trägt laut Anbieter auch ­erheblich dazu bei, die Gesamtkosten zu senken.

Entsprechend des diesjährigen Mottos „Reshaping IT“ können Unternehmen mit den neuen Dynamic Infrastructures Blocks (DI Blocks) von Fujitsu ihre Rechenzentren künftig stufenweise konsolidieren und umgestalten. Unternehmen sollen von dieser modularen Vorgehensweise profitieren, indem sie damit ihren IT-Betrieb jederzeit an sich wandelnde Geschäftsanforderungen anpassen und private Cloud-Umgebungen flexibel realisieren können.Weiterhin war auf dem Forum eine Demoversion des ersten Android Slate PC von Fujitsu zu sehen, der sich für den Betrieb von VDI-Anwendungen (Virtual Desktop Infrastructure) eignet. Das Konzept des Geräts verdeutlicht laut Anbieter exemplarisch, wie Fujitsu Rechenpower aus der Cloud einsetzt, um den Strategiewechsel hin zu netzwerkfähigen Endgeräten voranzutreiben, mit denen Anwender auf cloudbasierte IT-Ressourcen zugreifen können.

Bildquelle: Fujitsu

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