Ein Qualitätsmanagement in der Fertigung basiert auf einem definierten Vorgehen bei Wartungen und Reparaturen. Zudem gilt es, sämtliche Prozessdaten zu erfassen und zu dokumentieren, um eine lückenlose Rückverfolgung zu gewährleisten. Um diesen Anforderungen zu entsprechen, hat der Softwareanbieter seine vor allem unter Metallverarbeitern verbreitete MES-Software „EMC“ um die Module „emc.Prozessdaten“ und „emc.Wartung“ erweitert. Mit der erstgenannten Lösung werden laut Anbieter Prozesswerte wie Temperaturen, Geschwindigkeiten, Längenmaße oder Werte von Härteanlagen erfasst und lassen sich zwecks Rückverfolgung gemeinsam mit Chargen und Auftragsdaten im ERP-System speichern.
Der Fertigungsprozess wird detailliert überwacht und dokumentiert – eine webbasierte Zustandsanzeige erkennt und protokolliert Prozessstörungen, heißt es. So sollen die verantwortlichen Mitarbeiter schnell eingreifen und verhindern können, dass fehlerhafte Teile gefertigt werden.
Auf dem Weg zur vorbeugenden Instandhaltung
Ressourcen verwalten
Unterschiedliche Ressourcen lassen sich mit „emc.Wartung“ verwalten. Über den Ressourcenmanager können Fertigungsunternehmen ihre Maschinen, Anlagen und Werkzeuge vorbeugend instand halten. Dabei stellen sie Wartungspläne nach den für sie entscheidenden Kriterien wie etwa Produktionsmenge, Takte oder Betriebsstunden auf. Die Software meldet und überwacht anstehende Wartungen oder Reparaturen. Auf der anderen Seite dokumentiert sie die Vorgänge rund um die Ressourcen: Weshalb musste ein Werkzeug repariert werden? Wie lange hat die Reparatur oder Wartung gedauert? Welches Material wurde verwendet?
Indem Maschinenzustandsdaten und Instandhaltungsinformationen zusammengeführt werden, soll der gesamte Lebenszyklus von Werkzeugen und Maschinen in den Blick geraten.
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