Der Anbieter veröffentlicht ein neues Sicherheitskonzept, das nicht nur eine verbesserte Erkennungsleistung verspricht. Neu hinzugefügte Kerntechnologien sollen besonders vor neuen, unbekannten oder „zero-days“-Bedrohungen schützen.
Der „Exploit Blocker“ soll besonders häufig angegriffene Programme (z.B. Browser, PDF-Reader, MS Office, E-Mail-Programme) stärker gegen Angriffe schützen. Dazu wird das Verhalten dieser Anwendungen automatisch überwacht. Bei kritischen Auffälligkeiten wird der betroffene Prozess gestoppt und der Nutzer informiert. Somit können auch Schadcodes besser erkannt werden, die bisher in keiner Signaturdatenbank gelistet sind, heißt es.
Erweiterter Speicherscanner
Immer mehr Malware wird verschlüsselt oder getarnt, um einer Erkennung zu entgehen. Die neue Technologie soll in der Lage sein, diese Dateien im Speicher zu entdecken und zu stoppen. Der erweiterte Speicherscanner ergänzt das „Hostbased Intrusion Prevention System (HIPS)“. Dies verbessert die Erkennung von Angriffen und ermöglicht einen effektiven Schutz auch vor Malware mit Crypto- oder Packer-Mechanismen, heißt es.
Schwachstellenprüfung
Der neue Bestandteil der Firewall hindert sogenannte Exploits daran, Schwachstellen im Netzwerk oder in Protokollen auszunutzen und sich auf diese Weise Zugang zum System zu verschaffen.
Sicherheitslösung für Facebook und Twitter
Verseuchte Posts und Facebook-Malware zählen zu den am schnellsten wachsenden Bedrohungen in sozialen Netzwerken. Auf diese Gefahr reagiert der Anbieter mit der zweiten Version des Social Media Scanners. Das verbesserte Produkt soll die Konten des Benutzers und die seiner Freunde vor möglichen Infektionen bewahren. Der Anwender hat dabei die Wahl zwischen dem on-Demand-Scan und der automatischen Überprüfung. Die Lösung erweitert seinen Facebook-Sicherheitsschutzschirm jetzt auch auf Twitter.
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