03.03.2016 Suchergebnisse von Online-Shops

Neue Werbeform im E-Commerce

Mit den neuen „Instore Ads“ der E-Commerce-Lösung Fact-Finder sollen Online-Shops nun auch Produktwerbung direkt in den Suchergebnissen ausspielen können.

Instore Ads im E-Commerce

Mit „Instore Ads“ soll Online-Produktwerbung direkt in den Suchergebnissen ausgespielt werden.

Zur Internet World Anfang März 2016 in München stellten Fact-Finder und Instore Audience eine neue Lösung für das Performance-Marketing vor. Die neuen Online-Anzeigenformate „Instore Ads“ sollen es Markenherstellern ermöglichen, dort zu werben, wo sie große Verkaufswirkung erzielen: direkt in den Suchergebnissen von Online-Shops. Denn hier suchen die Kunden wirklich nach Produkten.

Im vergangenen Jahr gaben deutsche Markenhersteller über 1,7 Mrd. Euro allein für Display-Werbung aus. Heute, im Zeitalter von Adblockern und Banner-Blindness, verpuffen viele dieser Display-Milliarden. Denn wer klickt schon auf die neueste Nespresso-Anzeige, während er einen Spiegel-Artikel überfliegt? Instore Ads können eine Antwort auf die neuen Herausforderungen im Performance-Marketing sein.

Die Einblendung funktioniert wie folgt: Gibt ein Kunde eine Suchanfrage im Online-Shop ein, werden bestimmte Markenprodukte höher in den Suchergebnissen platziert. Bei der Suche nach „Kaffeemaschine“ erscheint dann z.B. die Nespresso-Maschine prominent in den oberen Suchergebnissen. Der Online-Händler bekommt für diese Platzierung in seinem Shop eine erfolgsbasierte CPC-Vergütung (Cost-per-Click). Vorteil: Alle Links und Klicks bleiben im Shop und führen auf Produkte der werbenden Marke, die im Shop verfügbar sind. Hersteller bewerben ihre Artikel dort, wo Kunden ihr Kaufinteresse äußern. Insbesondere beim Verkaufsstart neuer Produkte bringen Markenartikler ihre Brands auf die Top-Positionen in Hunderten von Shops. Instore Ads sind damit eine direkte Art der Werbung und allein einen Klick vom Warenkorb entfernt. Online-Händler monetarisieren ihren Traffic mit einem conversionsfreundlichen Werbemodell, heißt es in einer Pressemeldung.

Bildquelle: Thinkstock/Fuse

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