Screenshot der Samu-App: 4 Quadranten und links die Fokus-Liste.
Eine Methode des Zeitmanagements ist die Eisenhower-Matrix. Der Legende nach soll der US-Präsident Dwight D. Eisenhower sie genutzt haben. Und der hat - nach etlichen erfolgreichen Projekten in zwei Weltkriegen - dann als 34. Präsident der USA tatsächlich so einiges erledigt: NASA gegründet, Highway-System aufgebaut, Korea-Krieg beendet, UdSSR in Schach gehalten, sich um die Gleichstellung der Afro-Amerikaner bemüht, Alaska und Hawaii als Bundesstaaten aufgenommen und und und. Zugegeben, es waren auch weniger erfreuliche Projekte dabei: Gemeinsam mit den Briten hat er den Iran destabilisiert.
Vermutlich an einem riesigen Schreibtisch hat er all diese Aufgaben anhand der beiden Dimensionen Wichtigkeit und Dringlichkeit in vier Quadranten einsortiert
Diese Sortierung verspricht besser Übersicht und höhere Effizienz als eine Liste von oben nach unten abzuarbeiten.
Heute braucht es keinen riesigen Schreibtisch mehr: There is an App for that. Zwei findige Österreicher haben seit Anfang 2016 mit "Samu" die Idee der Eisenhower-Matrix digitalisiert und auf den Bildschirm gebracht. In schönem aufgeräumten Design bietet die browserbasierte Anwendung die Möglichkeit, Aufgaben in einen der vier Eisenhower-Quadranten einzutragen.
Das Anlegen von Unteraufgaben und sich wiederholenden Aufgaben ist möglich, auch Fristen lassen sich setzen. Greift man sich eine Aufgabe heraus und beginnt mit der Bearbeitung, lässt sich in die Fokus-Ansicht wechseln: Alles außer der Aufgabe wird ausgeblendet.
Die mobile Version erfüllt ihren Zweck: Die Quadranten werden untereinander angezeigt, der dunklere Hintergrund erleichtert die Übersicht. Der Preis für Samu liegt z.Z. bei 5 Dollar im Monat bzw. 50 Dollar für ein Jahr.