Ecos Technology mit 5 goldenen Regeln

Sicherer Fernzugriff auf Unternehmensdaten

Für viele Unternehmen und Organisationen wird es immer wichtiger, Mitarbeitern auch von außerhalb des eigentlichen Netzwerks den Zugriff auf Daten zu ermöglichen. Sei es aus dem Homeoffice oder von unterwegs im Außendienst.

Golden Key - © Xiskya Valladares - sxc.hu

Andererseits zögern Geschäftsführer und IT-Verantwortliche aus Sicherheitsgründen und aufgrund der Angst vor Datenverlusten oft noch entsprechende Lösungen und Technologien einzusetzen. Ecos Technology hat fünf Aspekte zusammengestellt, die sowohl Unternehmen als auch öffentliche Einrichtungen und Organisationen für einen sicheren Fernzugriff (Remote Access) berücksichtigen sollten.

1) Mitarbeiter für Chancen und Risiken sensibilisieren
Neben den technischen Voraussetzungen spielt die Sensibilisierung der Nutzer die wohl wichtigste Rolle. Durch Information und Schulung seitens der IT sollte bei Mitarbeitern ein Bewusstsein für die Chancen, aber auch für potentielle Gefahren des Fernzugriffs auf Daten geschaffen werden. Konkrete Gefahren sind den Endanwendern in vielen Fällen nicht bekannt, so dass Zwischenfälle in der Regel nicht durch böse Absicht, sondern durch Unwissenheit entstehen.

2) Benutzerfreundlichkeit sorgt für Akzeptanz
Die Effektivität jeder IT-Lösung steht und fällt mit der Akzeptanz durch die Anwender. Gerade bei einer sicherheitsrelevanten Thematik wie dem Fernzugriff auf sensible Informationen sollte darauf geachtet werden, es dem Mitarbeiter so einfach wie möglich zu machen. Je automatisierter, unkomplizierter und anwenderfreundlicher die Nutzung erfolgen kann, desto weniger Fehlerquellen gebe es und desto geringer ist das Risiko, dass eine Lösung entweder gar nicht verwendet oder umgangen wird.

3) Einsatz von Software-VPNs nur auf dedizierten Endgeräten
Die Installation eines VPN-Clients (Virtual Private Network) stellt oft die einfachste Möglichkeit für einen Fernzugriff dar. Über die so „getunnelte“ Verbindung wird dann zum Beispiel auf Terminalserver zugegriffen. Aus Sicherheitsgründen ist diese Vorgehensweise aber nur dann empfehlenswert, wenn eine Infektion des jeweiligen PCs beziehungsweise Notebooks mit Viren, Trojanern oder anderer Malware ausgeschlossen werden kann.

4) Bei potenziell unsicheren Rechnern Speziallösungen nutzen
Nicht immer ist ein Rückgriff auf ein dediziertes Gerät praktikabel. Soll Mitarbeitern beispielsweise auch ein Zugriff von potenziell unsicheren Rechnern gestattet werden, etwa vom Privat-PC oder Hotel-PC aus, sind besondere Schutzmaßnahmen erforderlich. Für diesen Einsatzweck empfehlen sich Lösungen, die komplett autark von der lokal installierten Software (inklusive eventuell vorhandener Viren und Trojaner) agieren. Eine Möglichkeit dafür ist die Ausführung einer speziell gehärteten und hochsicheren Linux-Umgebung von einem USB-Stick aus. Der genutzte Rechner dient so gewissermaßen nur als reine Hardware-Basis und nach der Nutzung verbleiben keinerlei Spuren auf dem Gerät.

5) Zwei-Faktor-Authentisierung für zusätzliche Sicherheit
Durch den Einsatz einer Zwei-Faktor-Authentisierung  kann die Sicherheit beim Fernzugriff deutlich gesteigert und ein Missbrauch durch das „Ausspähen“ von Zugangsdaten wirkungsvoll verhindert werden. Diese Lösung basiert auf dem Prinzip „Wissen und Besitz“. Das bedeutet: Neben den „klassischen“ Zugangsdaten, also typischerweise einem Benutzernamen und dem entsprechenden Passwort, kommt hier eine weitere Komponente ins Spiel, deren physischer Besitz für den Zugriff zwingend erforderlich ist. Dies kann etwa eine Smartcard oder ein USB-Token sein. Auch ein per Token jeweils neu erstelltes, für nur eine Sitzung gültiges Passwort zählt zu den möglichen Varianten.

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Bildquelle: © Xiskya Valladares/sxc.hu

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