Worauf Onlinehändler achten sollten

Sicheres Shopping in der Cloud

Der E-Commerce-Experte Venda gibt Tipps, worauf Onlinehändler hinsichtlich der Sicherheit ihres Webshops achten sollten.

Egal ob US-Abhörskandal, Vorratsdatenspeicherung oder die Angst vor Datenklau in sozialen Netzwerken: Die Sicherheit persönlicher Informationen beschäftigt derzeit viele. Venda erklärt in diesem Zusammenhang, worauf Onlinehändler achten sollten, wenn sie einen verlässlichen Webshop oder -service starten wollen. Der E-Commerce-Spezialist rät zum Gang in die Wolke.

Nach Angaben des Hightechverbands Bitkom und der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG setzte 2012 bereits jedes dritte Unternehmen in Deutschland Cloud Computing ein. Zwar berichten drei Viertel dieser Cloud-Anwender positiv über ihre Erfahrungen. Trotzdem gibt es diverse Sicherheitsbedenken. CA Technologies hat in der Erhebung „The Tech Insights Report 2013: Cloud Succeeds. Now What?” herausgefunden, dass für 98 Prozent der Befragten die Cloud ihre Sicherheitserwartungen erfüllt oder übertroffen habe. Jeder dritte Studienteilnehmer sagte zudem, dass „Sicherheit ein weniger großes Risiko darstellte, als zuvor erwartet“. Dennoch war die Sicherheit ein Hauptgrund, warum eine Applikation von jedem zweiten Unternehmen nicht in die Cloud überführt wurde.

Venda rät Onlinehändlern, ihre Cloud-Pläne nicht durch Sicherheitsbedenken zu gefährden. Vor allem große Cloud-Service-Provider seien diesbezüglich sehr verlässlich, da mögliche Sicherheitslücken sie sehr viel kosten und auch den Ruf schädigen würden. Deshalb sollten Shopbetreiber, die über den Gang in die Wolke nachdenken, im Vorfeld genau überprüfen, wie erfahren der gewünschte Dienstleister ist und wie groß er aufgestellt ist. Denn: Je größer und bekannter der Anbieter, umso geringer zumeist die rechtlichen Risiken.

Trotzdem sollten Händler zu Beginn eines Cloud-Projektes hinterfragen, wie der jeweilige Hosting-Anbieter mit vertraulichen und persönlichen Daten umgeht. Auch mögliche Sicherheitsherausforderungen sollten in den Entwicklungsprozess mit einfließen. Der Cloud-Anbieter sollte zudem über zahlreiche Techniker verfügen, die die jeweiligen Systeme stetig überprüfen, weiterentwickeln und Sicherheitslücken beheben. Händler, die eine Stand-alone-Lösung einsetzen, seien laut Anbieter wesentlich angreifbarer, da sie Bedrohungen aufgrund von Personalmangel oder fehlender Expertise vielleicht nicht erkennen oder beheben könnten. Script-Sprache und Datenbanken müssten immer wieder kontrolliert werden. Kleine Dienstleister oder der Händler selbst können dies zumeist nicht oder nur sehr schwer stemmen.

Bei der Anbieterauswahl von cloud-basiertem E-Commerce sollte das Softwarehaus außerdem über eine PCI-Zertifizierung verfügen. Der Payment Card Industry Data Security Standard, kurz PCI oder PCI-DSS, regelt die Abwicklung des Kreditkartenzahlungsverkehrs und wird von allen wichtigen Kreditkartenorganisationen unterstützt. Handelsunternehmen und Dienstleister, die Transaktionen speichern, übermitteln oder abwickeln, müssen die PCI-Regelungen erfüllen. Bei Nichtbeachtung fallen Strafgebühren oder Einschränkungen an. Es kann sogar die Akzeptanz von Kreditkarten untersagt werden. Die PCI-Zertifizierung ist nicht nur sehr zeit- und arbeitsaufwendig, sondern auch schwierig. Ist die gesamte cloud-basierte E-Commerce-Plattform PCI-zertifiziert, kann jeder Kunde dieses Gütesiegel quasi „out of the box“ nutzen.

www.venda.com

Bildquelle: Allie Hylton/Stockxchng.com

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