Nach dem neuen Konzept werden Schlachtbetriebe in Zukunft die Tierdaten von branchenspezifischen Peripheriegeräten wie Fat-O-Meter (FOM), AutoFOM und Waagen ebenso wie Veterinärbefunde verschlüsselt und signiert auf einem internen Meat Integrity Server ablegen. Spezielle Hardware soll die Anbindung älterer Geräte einschließlich der Verschlüsselung ermöglichen. „Damit erreichen die Betriebe eine ständige Rückverfolgbarkeit auf originäre Daten ohne Beeinträchtigung der Produktion und der Weiterverarbeitung in kaufmännischen Systemen", erklärte Jörg Brezl, Geschäftsführer der SLA, bei der Präsentation in
Quakenbrück.
Über eine sichere Internetplattform können die Schlachtbetriebe ihren Partnern unter Erzeugern, Vermarktern und Abnehmern, sowie Klassifizierungsunternehmen und weiteren Kontrollinstanzen den Zugriff speziell auf die betreffenden Datensätze verleihen. Anhand von Formeln lassen sich damit Klassifizierungen nachvollziehen,
Abrechnungsdaten überprüfen und die erhaltene Lieferware bis zum Erzeuger Rückverfolgen, heißt es. Dieses Konzept beruht auf der freiwilligen Bereitschaft zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit.
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