„Merry Christmas“, lautete die erste Kurznachricht von Neil Papworth am 3. Dezember 1992. Die Anzahl der versendeten Kurznachrichten stieg in den Folgejahren sprunghaft an. In diesem Jahr wurden ca. 6,7 Billionen SMS weltweit verschickt. Auch Retarus hat das Potential der Nachrichtenübermittlung per SMS erkannt und integrierte den Kurzmitteilungsdienst 1995 in das Messaging-Portfolio für seine Geschäftskunden. Aktuell durchlaufen jährlich rund 40 Millionen Kurznachrichten die Rechenzentren des Anbieters – mit steigender Tendenz.
Zwanzig Jahre nach Einführung der SMS besteht im B2B- und B2C-Umfeld nach wie vor eine Nachfrage nach diesem Dienst. Ein Grund hierfür ist, dass sich die SMS-Technologie sinnvoll und produktiv in die Geschäftsprozesse von Unternehmen einbinden lässt. Rund um den Kurzmitteilungsdienst bietet beispielsweise der Münchener Anbieter Retarus verschiedene Dienste an, wie etwa SMS for Exchange, SMS for Applications oder Retarus Webexpress.
Mit SMS for Exchange können individuelle Kurznachrichten direkt aus Microsoft Exchange/Outlook an Mobiltelefone verschickt werden. Mit SMS for Applications ist es möglich, den SMS-Versand unmittelbar in Geschäftsanwendungen einzubinden. Auf diese Weise benachrichtigen etwa Fluglinien ihre Passagiere automatisch über Gate-Änderungen und neue Abflugzeiten, Lieferdienste informieren Kunden über ihre Bestellungen und Personaldienstleister koordinieren Arbeitskräfte. Die Versandplattform Webexpress ermöglicht es, eine einzelne Nachricht an eine große Zahl von unterschiedlichen Empfängern zu übermitteln, beispielsweise im Rahmen von Marketingaktionen. Dabei können diese Informationen die Adressaten – je nach Präferenz – medienübergreifend erreichen, also per E-Mail, Fax oder eben per SMS.
Der Münchener Anbieter ermöglicht nach eigenen Angaben den SMS-Versand mit internationalen Zeichensätzen – unter Berücksichtigung internationaler Gesetze und Vorschriften. Zudem können die Kunden zwischen unterschiedlichen Qualitätsebenen wählen: So sollen z.B. die sogenannten Transactional SMS unterschiedliche Service Level Agreements (SLAs) hinsichtlich der jeweils gewünschten Bandbreite und Verfügbarkeit bieten. Darüber hinaus gibt es laut Hersteller Kontrollmöglichkeiten, mit denen sich der Versand der Kurznachrichten lückenlos nachvollziehen lasse.
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