Server und Storage für Nidec

So modernisiert der Automobilzulieferer seine IT

Der Automobilzulieferer Nidec hat ein umfassendes IT-Modernisierungsprojekt erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurde das Design, die Implementierung und die Konfiguration der Server- und Storage-Infrastruktur von einem externen IT-Dienstleister übernommen.

IT-Modernisierung

Die Automobilzulieferer Nidec GPM und Nidec MA haben ihre Server- und Storage-Infrastruktur auf den neusten Stand gebracht.

Nidec GPM ist auf die Herstellung von Wasser- und Ölpumpen für die Automobilbranche und industrielle Anwendungen spezialisiert. Das Unternehmen Nidec MA konzentriert sich auf die Herstellung von Elektromotoren und Aktuatoren für den Automotive-Bereich und industrielle Anwendungen. Die mittelständischen Firmen, die zum japanischen Konzern Nidec gehören, einem international agierenden Elektromotorenhersteller, sind in Deutschland an den Standorten Merbelsrod in Thüringen (Nidec GPM) und Bietigheim-Bissingen (Nidec MA) vertreten.

Am Firmensitz in Merbelsrod hat der Mittelständler ein neues Manufacturing Execution System (MES) eingeführt. Im Zuge der Implementierung dieses Produktionsleitsystems musste auch die Server- und Storage-Infrastruktur erweitert werden. Darüber hinaus stand die Modernisierung der Storage-Infrastruktur am Standort Bietigheim-Bissingen an.

Den Auftrag für die beiden Projekte haben die Verantwortlichen der Transtec AG erteilt. Mit dem IT-Dienstleister hat der Automobilzulieferer Nidec GPM bereits in der Vergangenheit erfolgreich zusammengearbeitet. Björn Bodenstein, IT-Leiter des Automobilspezialisten, erklärt: "Mit dem IT-Dienstleister haben wir gute Erfahrungen gemacht. So sind die Reutlinger zum Beispiel immer flexibel auf unsere Änderungswünsche eingegangen. Ein großer Vorteil ist auch deren Vernetzung mit zahlreichen Hardware- und Software-Herstellern, sodass bei etwaigen technischen Problemen eine schnelle Fehlerbehebung gewährleistet ist.“

Neue Fibre-Channel-Infrastruktur

Im Rahmen des Projektes hat der Dienstleister am Standort Merbelsrod neue VMware-Server installiert, die nach den Herstellerempfehlungen der MES-Lösung, der Firma Guardus, dimensioniert und konfiguriert sind. Zum Einsatz kommen vier neue Lenovo-x3650-M5-Systeme. Sie wurden in einem getrennten Cluster innerhalb der VMware-Umgebung installiert, werden aber mit der bereits vorhandenen Servermanagement-Software vCenter Server verwaltet.

Im Storage-Bereich hat Transtec u.a. das genutzte System IBM Storwize V5000 erweitert und ein IBM Flash System 900 in Betrieb genommen. Eine optimale Performance der Storage-Systeme wird über eine neue Fibre-Channel-Infrastruktur sichergestellt – mit einer Migration von 8 Gbit auf 16 Gbit. Alle Storage-Erweiterungen konnten im laufenden Betrieb durchgeführt werden. Auch der Austausch der Fibre-Channel-Switches erfolgte ohne Downtime.

Im Zuge der Hardware-Erweiterung wurde die Anzahl der Virtualisierungslizenzen für Server (VMware) und Storage (IBM SAN Volume Controller – SVC) erhöht. Dabei erfolgte auch ein Update der VMware-Enterprise-Lizenzen auf VMware vSphere Enterprise Plus. Somit kann Nidec GPM künftig den erweiterten Funktionsumfang dieser Virtualisierungslösung nutzen, z.B. hinsichtlich der Virtualisierung von 3D-Grafikarbeitsplätzen.

Auch die Storage-Infrastruktur der Nidec MA am Standort Bietigheim-Bissingen hat man auf den neuesten Stand gebracht. So wurden u.a. redundante Storage-Systeme der Serie IBM Storwize V5000 installiert und eine IBM-SVC-HA-Umgebung aufgebaut. Zudem ist eine ausfallsichere Fibre-Channel-Infrastruktur mit 8 Gbit realisiert worden. Dadurch ist auch dieser Standort mit einer hochverfügbaren Storage-Infrastruktur ausgestattet.

Bildquelle: Rainer Sturm/Pixelio.de

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