Gut performt!

Spreadshirt baut Website-Monitoring aus

Mit mehr als 200 Millionen Page Impressions täglich ist die Performance der Webseite des Unternehmens Spreadshirt essentiell, weshalb sich CTO Guido Laures in Sachen Performance-Monitoring neu orientierte.

  • Der Hauptsitz der Online-Plattform zur Gestaltung und zum Verkauf von T-Shirts ist Leipzig.

  • Die Gründung von Spreadshirt erfolgte 2002.

  • Zahlen zu Spreadshirt: 70.000 Verkäufer, 150 Produkte, im Jahr 2014 Versand von 3,3 Millionen Artikeln.

  • Produktionsstandorte gibt es in Polen, der Tschechischen Republik, den USA und in Brasilien

  • Produktionsstandorte gibt es in Polen, der Tschechischen Republik, den USA und in Brasilien

  • Spreadshirt-CTO Guido Laures.

    Will Performance-Engpässe auf der Webseite künftig vermeiden: Spreadshirt-CTO Guido Laures.

ITM: Herr Laures, wo lag das anfängliche Problem Ihrer Web-Performance und welche Zielsetzung verfolgen Sie mit dem Projekt?
Guido Laures:
Uns liegt viel daran, unsere Webseite stetig zu optimieren. Anfang 2015 beschlossen wir, unser Performance-Monitoring auszubauen, da unser Platform-Team mehr und genauere Daten benötigte, um die E-Commerce-Umgebung zu verbessern. Bis dahin nutzten wir selbstentwickelte Werkzeuge auf Basis der Open-Source-Tools Kibana (Datenvirtualisierung) und Grafana (Dashboard-Builder). Diese eigneten sich jedoch in erster Linie für Analysen von Mikroservices. Für das Management der Applikationsleistung verwendeten wir New Relic sowie ein weiteres Tool. Deren Datenqualität und -granularität reichten allerdings nicht mehr aus. Darum machten wir uns auf die Suche nach einem besseren Performance-Monitoring-Tool.

ITM: Welche Anforderungen stellten Sie an die neue Software?
Laures:
Entscheidende Kriterien waren eine leicht bedienbare, übersichtliche Benutzerschnittstelle und gute Drill-Down-Möglichkeiten. Weil unsere E-Commerce-Plattform ständig mit anderen Plattformen Daten austauscht und in andere integriert ist, ist es vorteilhaft, wenn das Tool Rückschlüsse auf Third-Party-Probleme ermöglicht.

ITM: Wie und wann fiel die Entscheidung?
Laures:
Nach einer Webrecherche evaluierte das Platform-Team diverse Tools mithilfe von Demos. Im November 2015 entschied sich das Team für „mPulse“ von Soasta, nicht nur wegen des Preis-Leistungsverhältnisses. Eine ebenfalls evaluierte, preislich etwa gleichwertige Produktalternative bot ein Überangebot an nicht benötigten Funktionen. Ein kostenloses Produkt, das ebenfalls in die engere Wahl kam, hätte auf unserer Seite mehr eigenen Anpassungsaufwand und weniger Support bei Bedarf bedeutet.

ITM: Welche Voraussetzungen mussten Ihrerseits gegeben sein?
Laures:
Keine. Die Einführung erfolgte sofort nach Abschluss des Vertrages. Ein einziger Mitarbeiter bewältigte die Einführung innerhalb eines Arbeitstages mit telefonischer Unterstützung durch den Hersteller. Dazu war keine Neuinstallation nötig, sondern es wurde nur die Demoumgebung innerhalb weniger Stunden auf Echtbetrieb auf der Plattform umgestellt. Schon in der Demophase gewannen wir wichtige leistungssteigernde Erkenntnisse, die während des Echtbetriebs vertieft werden konnten. So konnte das Platform-Team die Leistung der E-Commerce-Umgebung erhöhen, was sich bereits in einer verbesserten Konversionsrate niedergeschlagen hat.

ITM: Schildern Sie uns bitte beispielhaft ein alltägliches Szenario, wie die neue Software eingesetzt wird.
Laures:
Wir haben einen Performance-Engineer, der „mPulse“ nun als sein tägliches Werkzeug verwendet, um Performance-Engpässe zu identifizieren und Lösungen zu erarbeiten. So haben wir beispielsweise schnell ein externes Skript identifizieren können, das durch lange Ladezeiten die User Experience beeinflusst hat. Dieses haben wir dann im Weihnachtsgeschäft entfernt, um gerade in den High-Traffic-Zeiten keine unnötigen Einbußen in Punkto Performance hinnehmen zu müssen.

ITM: Sind Erweiterungen geplant?
Laures:
Aktuell sind wir dabei, uns den großen Funktionsumfang komplett zu Nutze zu machen. Es gibt noch einige Potentiale, die schon mit dem Standard identifiziert und mit entsprechenden Maßnahmen gehoben werden können. Das ist unser Fokus für 2016. Anschließend wird es eine Analyse der Erweiterungen und deren Potential für unseren Einsatzzweck geben, um zu sehen, welche davon für Spreadshirt am ehesten sinnvoll sind.

 

 

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