Die Uniwell Rohrsysteme GmbH & Co. KG entwickelt und produziert unter anderem Schwimmbadschläuche.
Wichtig sind dabei die integrierte Multiressourcenplanung samt integrierter Betriebsdatenerfassung sowie spezielle Funktionen zur Werkzeugverwaltung, heißt es. Andreas Holzheimer, Leitung IT, Organisation und DV-Projektmanagement bei Uniwell: „Wir brauchen eine Software, die unsere gesamte Wertschöpfung abdeckt und darüber hinaus funktionsstark ist. Um unser hohes Auftragsvolumen schaffen zu können, müssen alle Bereiche und Prozesse transparent ineinander greifen.“ Nur so könne das Unternehmen das durchschnittlich zehnprozentige Wachstum der letzten Jahre beibehalten.
Für Uniwell Rohrsysteme kam nur eine Standardlösung in Frage. Diese soll die auf Warenwirtschaft und Lagerwesen ausgerichtete Eigenentwicklung künftig ersetzen und darüber hinaus alle Geschäftsvorgänge betriebswirtschaftlich steuern und abbilden.
14.000 Werkzeuge zuordnen
Besonders die Fertigung will das Unternehmen mit der ERP-Komplettlösung flexibler, schneller und deren Planung zuverlässiger machen und dabei seine Produktionsstandorte in Unterfranken (Ebern), Tschechien und einem geplanten in der Slowakei einbinden. So möchte Uniwell Kunden binnen Minuten nach Auftragserfassung bereits Liefertermine nennen können. Mit Planungs- und Steuerungsszenarien will das Unternehmen die vielschichtigen Serienproduktionen des Unternehmens besser einplanen. Das gleiche gilt für die 14.000 Werkzeuge, die das Unternehmen einsetzt. Mit der neuen ERP-Lösung lassen sich die Werkzeuge Aufträgen flexibel zuordnen, sodass es bei der Arbeitsplatzplanung nicht zu Überschneidungen kommt, heißt es.
Für die Anbindung der Außendienstmitarbeiter soll die mobile Web-Anwendung ABS4Web sorgen. So können diese von unterwegs aus auf die ERP-Lösung und damit auf Daten und Dokumente zugreifen. Später will das Unternehmen auch Kunden einen direkten Zugang ermöglichen. Mit einem weiteren Add-On, dem ABS-Unternehmenscockpit, plant der Anwender Daten und Kennzahlen für Geschäftsführung, Abteilungsleiter und das Controlling aufzubereiten. Hier hat das Unternehmen besonders die Fertigungsauslastung und die Gesamtanlageneffektivität im Blick, deren Aufbereitungen bisher sehr aufwändig sind.
Der Systemumstieg ist für den Jahreswechsel terminiert. Danach werden rund 100 Uniwell-Mitarbeiter mit der neuen Lösung arbeiten.
www.uniwell.de
www.abs-ag.de
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