Davon werden 81,9 Millionen Pfund nach Abschluss der Vereinbarungen in Barmitteln an das Unternehmen gezahlt. Diese Summe wird nach erfolgtem Verkauf an die Aktionäre ausgeschüttet, heißt es. Sage wird durch den Verkauf einen Verlust verbuchen.
Drei der betroffenen non-core-Produkte werden in Nordamerika vertrieben. Vier weitere Produkte werden durch europäische Tochtergesellschaften in Spanien und Frankreich vertrieben: diese sind „C&I“, „ATL“, „Automotive“ und „Aytos“. Die Produkte „ACT!“ und „SalesLogix“ sind die einzigen auch in Deutschland vertriebenen Produkte.
Guy Berruyer, Chief Executive der Sage Gruppe, sagte: „Der Verkauf dieser Produkte, die nicht zu unserem Kerngeschäft zählen, stimmt überein mit unserer Strategie, unser Geschäft zu fokussieren. Hierdurch wollen wir schneller wachsen und unser Portfolio verschlanken. Der Verkauf ermöglicht es den regionalen Verantwortlichen, sich auf die vorhandenen, Wachstumsfelder in ihren Kernmärkten zu konzentrieren.“
Weitere Details zum Verkauf
In Nordamerika hat Sage eine Vereinbarung getroffen, das Geschäft mit den beiden internationalen CRM Produkte „ACT!“ und „SalesLogix“ an die Firma Swiftpage zu verkaufen. Beide Produkte gehören nicht zum definierten strategischen Kerngeschäft. Zudem wird das Produkt „Nonprofit Solutions“, eine Branchenlösung für gemeinnützige Organisationen, die ebenfalls nicht zum Kerngeschäft gehört, an die Firma Accel-KKR veräußert. Der Verkaufswert dieser Geschäfte beläuft sich laut Unternehmen auf insgesamt auf 101,2 Millionen Dollar. Darüber hinaus gewährt Sage Swiftpage 3 Millionen Dollar in Form einer Kaufpreisstundung (seller note) und erhält 7 Millionen Dollar (4,5 Millionen Pfund*) in Form einer 16,1 prozentigen Kapitalbeteiligung an Swiftpage.
In Europa hat Sage ein rechtsverbindliches Angebot der Firma Argos Soditic zum Kauf der Geschäftsbereiche „C&I“, „ATL „und „Automotive“ in Frankreich sowie „Aytos“ in Spanien erhalten. Dieser Verkauf bedarf zunächst noch der Zustimmung durch den französischen Betriebsrat, wie es das französische Gesetz vorsieht. Der vereinbarte Verkaufspreis beläuft sich auf 33,2 Millionen Euro, von denen 27,2 Millionen Euro nach Vollzug des Kaufvertrags in Barmitteln erstattet werden.
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