Die De-Mail soll künftig eine Ende-zu-Ende-Verschlüsseling bekommen.
Laut der Anbieter können De-Mail-Nutzer ab April ein Zusatzprogramm herunterladen und darüber die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung installieren. Das Programm ist ein sogenanntes Plugin für die Internet-Browser Firefox oder Chrome, heißt es. Die Verschlüsselung basiert auf dem PGP (Pretty Good Privacy)-Verfahren. Bei PGP liegen die Schlüssel ausschließlich bei Sender und Empfänger, nicht beim Anbieter.
Bereits heute können De-Mail-Nutzer ihre Dokumente zusätzlich Ende-zu-Ende verschlüsseln. Dies erfordert aber technisches Know-how. Ap April soll dieser Prozess jetzt vereinfacht werden.
Erleichterungen bei Erstidentifikation
Neben der Einführung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung beabsichtigen die De-Mail-Anbieter auch Vereinfachungen des für die Anmeldung nötigen Identifikationsprozesses. So müssen sich Bankkunden auf hohem Niveau ausweisen, wenn sie ein Konto eröffnen. Diese Identifikation soll künftig auf die De-Mail-Erstregistrierung übertragbar sein. Voraussetzung wäre dann ein Onlinebankkonto, das die Kunden bei der De-Mail-Anmeldung im Internet angeben, um ihren De-Mail-Account so vom Computer aus vollständig elektronisch zu eröffnen, heißt es.
Laut einer Pressemitteilung haben die Hälfte der deutschen Großunternehmen, Zehntausende mittelständische Firmen und mehrere Tausend Städte und Gemeinden mit den De-Mail-Anbietern Verträge unterzeichnet, sodass rund 70 Prozent der Bundesbürger insbesondere ihre Verwaltung inzwischen per De-Mail erreichen können.
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