25.07.2017 Unterstützung durch die IT-Abteilung

Warum Arbeitnehmer nach IT-Support fragen

Gemäß einer Studie verwenden IT-Abteilungen einen Großteil ihrer Ressourcen dazu, anderen Angestellten bei Problemen mit der Präsentationstechnik zu helfen. Dabei würden vor allem die Generation X und die Millennials am meisten mit der Technik kämpfen und erstaunlicher Weise nicht ihre älteren Kollegen.

Wie kommt der Beamer  ans Laufen?

Wie kommt der Beamer ans Laufen?

Die Technikprobleme stören aber nicht nur den Ablauf von Besprechungen, sondern hätten zugleich enorme Auswirkungen auf die Produktivität des gesamten Unternehmens. Zu diesen Ergebnissen kommt eine weltweite Studie des Marktforschungsinstituts Vanson Bourne, die von Barco Clickshare in Auftrag gegeben wurde. Nach Angaben der Befragten stellt die Kommunikationstechnik in Besprechungsräumen eine große Herausforderung für viele Angestellte dar.

 

Die Gründe, warum Arbeitnehmer nach IT-Support fragen:

  • 58 Prozent besitzen kein entsprechendes digitales Know-how.
  • 51 Prozent haben nicht genügend Zeit für die selbstständige Lösung eines Problems.
  • 46 Prozent vermissen ein angemessenes Training in Bezug auf die Technologie.
  • Für 44 Prozent ist die Technologie zu komplex für eine selbständige Problemlösung.
  • 43 Prozent der Befragten erkennen es nicht als die eigene Aufgabe an.

Die meisten Probleme gibt es nach Ansicht der Experten beim Verbinden der Hardware (67 Prozent), bei der Bedienung der Besprechungs- und Präsentations-
Software (58 Prozent) sowie beim Einwählen in Telefon- und Videokonferenzen (57 Prozent). Die IT-Abteilung eines durchschnittlichen Unternehmens registriert etwa elf solcher Fälle pro Woche, deren Lösung oftmals mehr Zeit in Anspruch nimmt als viele andere wichtige Aufgaben.

 

IT-Problemen in Besprechungs- und Konferenzräumen

Etwa 60 Prozent der Befragten weltweit glaubt, dass die Ursache von IT-Problemen in Besprechungs- und Konferenzräumen darin begründet ist, dass die Mitarbeiter nicht sicher genug im Umgang mit Technik sind. Nicht zuletzt deshalb sind wohl auch fast alle Befragten (86 Prozent) der Ansicht, dass die Mitarbeiter in ihrem Unternehmen mehr technische Fähigkeiten erwerben sollten, um kleinere Probleme selbstständig bewältigen zu können.

 

Zentrale Gründe für IT-Probleme im Konferenzraum:

  • Nutzung unterstützender Geräte wie Webcams (59 Prozent)
  • Anschließen der Hardware (58 Prozent)
  • Teilnahme an Webkonferenzen (56 Prozent)
  • Nutzung der Konferenztechnik/Präsentations-Software (55 Prozent)
  • Anschalten der Konferenztechnik (49 Prozent)
  • Sofortige Behebung von Bugs und anderen Problemen (48 Prozent)


Im Vergleich zu den Befragten anderer Regionen macht ein Großteil der deutschen IT-Entscheidungsträger (61 Prozent) die Mitarbeiter für technische Schwierigkeiten verantwortlich. Vor allem liege das daran, dass 58 Prozent der Kollegen nicht über das notwendige digitale Verständnis verfügen.

In anderen Ländern wird die Ursache eher der Arbeit der IT-Abteilung oder dem generellen Mangel an Trainingsmöglichkeiten zugeschrieben. 84 Prozent der deutschen IT-Verantwortlichen mahnen zudem an, dass viel Zeit und Ressourcen für die Behebung technischer Probleme aufgewendet werden, die Mitarbeiter leicht selbst lösen könnten.

Bildquelle: Thinkstock / iStock

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