Gut qualifizierte Mitarbeiter können komplexe Aufgaben mit mächtigen Tools lösen.
Aktuell stehen viele Unternehmen vor einer schwierigen Personalentscheidung: vorhandenes Potential fördern oder neue Talente einstellen? Denn die Mitarbeiter sind für den Erfolg einer Firma entscheidend. Diese Erkenntnis ist nicht neu, gerät aber noch immer in vielen Führungsetagen in Vergessenheit.
Bei der Betrachtung des Wissens als betriebswirtschaftliche Ressource zeigt sich, dass der Wert in den kommenden Jahren konstant ansteigen wird. Auf der einen Seite wird der Pool an IT-Fachkräften weiter abnehmen. Gleichzeitig steigt gerade im Mittelstand der Bedarf an qualifizierten, zuverlässigen Arbeitnehmern. Nur wer bereits jetzt systematisch und aktiv in Wissensmanagement investiert, wird auch in Zukunft erfolgreich sein. Die Möglichkeiten für die Festigung und den weiteren Ausbau der kostbaren Ressource Wissen sind vielfältig – Wikis, Podcasts, Online-Trainings oder Firmenevents bilden nur einen kleinen Ausschnitt der Optionen, um Wissensmanagement zu realisieren und etablieren. Insbesondere die vielerorts flächendeckende Verfügbarkeit des Internets und neue Web-Technologien bieten spannende Ansätze, um Mitarbeitern Zugang zu Wissen und dessen Gestaltung zu ermöglichen.
Den Luxus, jeden Experten doppelt vorzuhalten, kann sich insbesondere im Mittelstand kein Unternehmen mehr leisten. Entsprechend schlimm kann sich der plötzliche Verlust eines Mitarbeiters auf das Unternehmen auswirken. Heutzutage geht dadurch nicht nur die Arbeitskraft verloren, sondern der Verlust zieht einen möglicherweise enormen Kapitalschaden nach sich, da das mit dem Mitarbeiter verlorene Unternehmenswissen nicht so schnell kompensiert werden kann.
Desweiteren verfügt kaum ein Unternehmen über ausreichend Know-how in allen Bereichen, dafür ist die Thematik IT viel zu komplex. Neben der Akquirierung neuer Talente sollte ein Unternehmen nicht das eigene intellektuelle Kapital und dessen Entwicklungspotential vergessen. Eine Firma steht demzufolge vor zwei großen Herausforderungen: Einerseits müssen vorhandene Fachkräfte erhalten sowie ans Unternehmen gebunden und andererseits neue Leistungsträger aufgebaut werden. Nicht selten wird Mitarbeitern die Teilnahme an Fortbildungen über lange Zeit verwehrt oder vom Management nur als Belohnung an besonders effektiv arbeitende Mitarbeiter vergeben. Dabei ist gerade dieser Aspekt des Wissensmanagements enorm wichtig.
Im Laufe der letzten Jahre wurden viele Produkte und Verfahren entwickelt, um Daten effizient zu verarbeiten, abzurufen oder schnell Informationen an die richtige Person zu übermitteln – nicht selten sind so ganze Arbeitsstellen oder Prozessschritte überflüssig geworden. Doch die Anforderungen an jeden einzelnen Mitarbeiter steigen mit jedem Tool oder Verfahren weiter an. Betrachtet man als Beispiel eine Sekretärin: Vor 15 Jahren bestand ein Teil ihrer Arbeit daraus, Dokumente auf Schreibmaschinen zu tippen. Der Anspruch und die Komplexität haben sich jedoch enorm erhöht. Ein Dokument wird nun in einer Textverarbeitungs-Software verfasst, es gibt Templates für unterschiedliche Verwendungszwecke, Richtlinien für das Corporate Design oder Makros zur Automatisierung. Zudem können die Dokumente in Content-Management-Systemen verwaltet und automatisch per E-Mail versendet werden.
Die notwendigen Schritte, um das Dokument zu erzeugen verlangen, aber im Rückschluss deutlich mehr Wissen, Qualifikation und Eigenverantwortung. Neben einer qualifizierten Schulung der Mitarbeiter müssen Wissenssysteme etabliert und aktiv gefördert werden. Nur mit einer Basis gut qualifizierter Mitarbeiter können komplexe Aufgaben mit mächtigen Tools gelöst werden. Mit der Unterstützung von modernen Medien und Konzepten – etwa vom Anbieter skill:form – lässt sich ein Umfeld schaffen, welches Wissen im Unternehmen streut und im besten Fall die Mitarbeiter aktiv am Lernprozess mitgestalten lässt.