Solon setzt auf Infor PM 10

Wertvolle Ressourcen sinnvoll nutzen

Überschreiten Unternehmen eine gewisse Größe, geraten bei Aufgaben wie Planung und Reporting einfache Tabellenkalkulationsprogramme schnell an ihre Grenzen.

Corporate Headquater von Solon

Das Corporate Headquater von Solon in Berlin

Solon SE, ein Hersteller von Solartechnik und Spezialist für den Bau und die Errichtung großer Solarkraftwerke, erkannte im Jahr 2008, dass die eingesetzte Lösung nicht mehr ausreichend leistungsfähig war. Das Unternehmen hielt daher Ausschau nach einer integrierbaren Performance-Management-Lösung (PM). Beim Auswahlprozess legte Solon vor allem Wert darauf, dass die Software das Unternehmen transparent darstellt und gleichzeitig sowohl Konsolidierung als auch Planung abwickelt. Seit Mitte 2009 sorgt eine neue Lösung für die reibungslose Unternehmenssteuerung.

Rund 65 Prozent des Umsatzes von Solon SE werden im Ausland erwirtschaftet. Bereits ein Jahr nach der Gründung 1997 ging das Unternehmen an die Börse und war damit das erste börsennotierte Solarunternehmen Deutschlands. Im seit Jahren wachsenden Markt der Technologieanbieter für alternative Energien beansprucht der Solarspezialist für sich die Position eines der innovativsten Unternehmen der Photovoltaikindustrie.

Die Grenze erreicht

Anfang des Jahres 2008 arbeitete das börsennotierte Unternehmen mit einer ERP-Lösung von SAP. Das System wurde vom Accounting und Controlling damals auch für das Reporting verwendet, allerdings nur im begrenzten Rahmen der Möglichkeiten eines ERP-Systems in Kombination mit Excel. Die Berliner stießen mit dieser Methode im Laufe der Zeit an ihre Grenzen. Darum startete Stefan Pfanzelt, Director Corporate Accounting & Controlling bei Solon, eine Ausschreibung: Künftig sollte eine eigenständige, integrierte PM-Lösung die Prozesse im Unternehmen transparenter gestalten.

Alle geschäftsbezogenen Vorgänge des in vier verschiedenen Ländern agierenden Unternehmens sollten in Zukunft einheitlich abgebildet werden können. „Wir haben eine Lösung gesucht, die uns befähigt, gleichzeitig Konsolidierung und Planung durchzuführen“, blickt Pfanzelt zurück. Nachdem einige Mitbewerber im Vorfeld ausgesiebt worden waren, galt es für Solon, die Auswahl zwischen den Finalisten SAP und Infor zu treffen. Mit ausschlaggebend für die Entscheidung für Infor war die Flexibilität der Planungsprozesse, die es dem Anwender ermöglicht, jederzeit auf Veränderungen im Marktumfeld reagieren zu können, sowie die schnelle und einfache Möglichkeit der Datenauswertung für das Reporting. Die Lösung lässt sich außerdem an die geschäftsspezifischen Anforderungen und die vorhandene Unternehmensstruktur anpassen – und das bei günstigen Gesamtbetriebskosten. Diese Bedingungen ließen schlussendlich nur eine Wahl für Stefan Pfanzelt zu: Infor PM 10.

Im Sommer 2008 begann die Planung des Projekts. Die Implementierung gliederte sich in zwei Teilprojekte: in die Konsolidierung der unterschiedlichen Geschäftsbereiche in ein einheitliches Berichtswesen einerseits und in die Implementierung der Software inklusive der Schulung einzelner Abteilungen andererseits. Die Konsolidierung endete im Juni 2009, und seit Ende des Jahres greifen durchgängig sämtliche Abteilungen auf die webbasierte PM-10-Oberfläche zu.

Aus mehreren Blickwickeln betrachtet

Heute verwendet Solon für die Konsolidierung, die Planung sowie das Reporting ausschließlich Infor. „Die Möglichkeit, Daten nach verschiedenen Dimensionen auswerten und aus mehreren Blickwinkeln betrachten zu können, hat uns schon bei der Vorauswahl der Anbieter gut gefallen. Detailauswertungen über mehrere Perioden sowie von verschiedenen Konzerngesellschaften gleichzeitig – z.B. für Plan-Ist-Abweichungsanalysen – können wir heute mit geringem Aufwand granular durchführen“, berichtet Stefan Pfanzelt. Die für Analysen notwenigen Daten werden über eine Schnittstelle vom vorhandenen ERP-System bereitgestellt.

Positiv bewerten die Anwender heute ebenfalls „die Excel-Oberfläche, die bei uns jeder kennt und mit der sich jeder schnell zurechtfindet“, so Pfanzelt, „gerade vor dem Hintergrund betrachtet, dass wir vor PM 10 weitgehend auf Excel als Reporting-Tool zurückgegriffen haben. Heute sind wir flexibler und können uns Berichte aus verschiedenen Bereichen einfach ‚zusammenklicken’.“ Sowohl das Management-Reporting als auch das externe Reporting wurden beschleunigt – und das zum Vorteil der Qualität bei verringertem Aufwand


Solon SE

Branche: Hersteller von Solarmodulen, Spezialist für den Bau und die Errichtung von Solarkraftwerken
Gründung: 1997
Unternehmenssitz: Berlin
Mitarbeiter: 800
Umsatz: 620 Mio. Euro (2010)
www.solon.com

Bildquelle: Solon/Silke Reents, Solon/myrzik & jarisch

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