Windows 10 ist laut Microsoft das "bislang am schnellsten wachsende Betriebssystem im Unternehmensumfeld".
Gerade einmal neun Monate ist der Start von Windows 10 in Deutschland her und schon gilt das aktuelle Betriebssystem von Microsoft „bereits heute als das bislang am schnellsten wachsende Betriebssystem im Unternehmensumfeld“, betont Oliver Gürtler, Leiter Geschäftsbereich Windows bei Microsoft Deutschland.
Die Zahlen der jüngsten Studie bestätigen diese Aussage: Verglichen mit den Vorgängerversionen hatte Windows 10 bei deutschen Anwenderunternehmen einen überdurchschnittlich guten Start. Innerhalb eines Dreivierteljahres konnte es einen Anteil von 34 Prozent unter den Microsoft-Betriebssystemen gewinnen. Zum Vergleich: Der Marktanteil von Windows 8 lag neun Monate nach dem Launch 2012 bei nur sechs Prozent. Dabei sind es gemäß Umfrage überdurchschnittlich viele Unternehmen mit 25 bis 250 PC-Arbeitsplätzen, die bereits mit Windows 10 arbeiten. Ebenso seien überdurchschnittlich viele Nutzer von Windows 8 und 8.1 auf die aktuelle Version umgestiegen.
In nackten Zahlen ausgedrückt bedeutet dies, dass der Anteil von Windows-10-Geräten in den Unternehmen bei 34 Prozent liegt. Weitere 43 Prozent planen zudem eine Migration noch in diesem Jahr, sodass bis Ende 2016 rund 77 Prozent der Unternehmen die aktuellste Version nutzen. Generell hat die Möglichkeit eines kostenlosen Updates, welches noch bis Ende Juli 2016 verfügbar ist, die Migration bei vielen Unternehmen sicherlich beschleunigt.
Laut Techconsult sind die Gründe für den Wechsel vor allem die Aktualität und die Sicherheitsstandards der neuen Plattform. Alleine 31 Prozent der Firmen entschieden sich für Windows 10, da es gezielt auf Datenschutz ausgerichtet ist und dank neuer Funktionen für mehr Sicherheit sorgen soll. Zu den Schutzmechanismen gehört beispielsweise die Technologie „Enterprise Data Protection (EDP)“, die Firmenanwendungen sowie -daten automatisch erkennt und sie auf Dateisystemebene verschlüsselt. Gleichzeitig wird die Speicherung dieser Daten an nicht erlaubten Orten unterbunden.
Insgesamt 83 Prozent der Nutzer zeigen sich nach dem Umstieg zufrieden mit dem neuen Betriebssystem und der damit verbundenen Software-Kompatibilität. Ebenfalls befürworteten 85 Prozent der Befragten sehr, dass Windows 10 auch auf älterer Hardware laufe. Und nicht zuletzt biete das Betriebssystem ein neues Startmenü, das die bei Windows 8 nicht besonders geschätzten zwei Bedienoberflächen wieder in einer vereint.
Allerdings wollen laut Studie noch 20 Prozent der Unternehmen vorerst an ihrem bisherigen Betriebssystem festhalten. Unentschlossen seien vor allem kleinere Unternehmen und Nutzer von Windows 7. Sie sind mit ihrem Betriebssystem zufrieden und handeln nach der Devise „Never change a running system“. Diese Unternehmen haben die Migration auf 2017 und später vertagt oder noch überhaupt keine konkreten Planungsabsichten. 40 Prozent dieser Unternehmen wollen warten, bis alle Kinderkrankheiten der neuen Version beseitigt sind. Einige wenige werden, obwohl aus technischer Sicht nicht notwendig, die Migration mit der Anschaffung neuer Hardware verbinden.