Schöne neue Arbeitswelt – Mittlerweile sind Daten für Arbeitnehmer über eine Vielzahl unterschiedlicher Geräte verfügbar. Das Arbeiten ist dadurch nicht länger statisch an einen Schreibtisch mit einem PC gebunden, sondern hoch flexibel und sorgt so für mehr Zufriedenheit und Produktivität bei den Anwendern. Mit weitaus weniger Enthusiasmus reagieren jedoch IT-Abteilungen auf diese Entwicklung: Um die Unternehmenssicherheit zu gewährleisten, wird es für sie immer schwieriger, die wachsende Zahl von Geräten und Betriebssystemen angemessen zu verwalten und zu kontrollieren.
Für Unternehmen wird daher ein effizientes Client-Management, also die zentrale Verwaltung von Clients aller Art, immer wichtiger. Es hilft, den Überblick über vorhandene Geräte und Programme zu bewahren und Betriebssysteme, Software sowie Updates zeitnah über Standortgrenzen hinweg zu verteilen. Auch Compliance-Richtlinien lassen sich mithilfe von Client-Management-Lösungen besser einhalten. Mit der richtigen Plattform können IT-Abteilungen zudem wiederkehrende und komplexe Aufgaben wie die Installation von Betriebssystemen automatisieren.
Doch gerade hier schöpfen viele Unternehmen das volle Potential von Client-Management-Lösungen bislang nicht aus und führen zahlreiche automatisierbare Arbeitsschritte noch manuell aus. So setzte auch die in Hannover ansässige Kraussmaffei Berstorff GmbH, Anbieter für Extrusionstechnik, bis vor kurzem keine spezielle Lösung zur Softwareverteilung ein. Das Unternehmen löste alle IT-Belange in diesem Bereich rein manuell mithilfe von Microsoft RIS (Remote Installation Services). Eine anspruchsvolle und zeitintensive Aufgabe bei rund 100 Servern und 600 Anwendern in Hannover und Haiyan (China), die zudem eine große persönliche Einsatzbereitschaft der verantwortlichen Administratoren bei der Diagnose erforderte. Um diesen Aufwand zu minimieren und den IT-Mitarbeitern Zeit für andere Tätigkeiten zu geben, suchte Kraussmaffei Berstorff eine Client-Management-Software mit einem hohen Automatisierungsgrad.
„Wir wollten eine effiziente, schnelle und standardisierte Softwareverteilung“, erklärt Matthias Toebbens, Administrator bei Kraussmaffei Berstorff. Darüber hinaus sollte auch die Inventarisierung in Zukunft automatisch erfolgen. Zudem suchte das Unternehmen eine Software, die sich schnell und reibungslos implementieren lässt und die komplexen Anforderungen der Softwarepaketierung erfüllen sollte. Auch Betriebssysteme, Anwendungen und Patches sollten zuverlässig und mit wenig Aufwand auf die Clients verteilt werden können.
Freiräume für andere Projekte
Um das optimale Produkt für diese Anforderungen zu finden, nahm das Unternehmen vier Client-Management-Anbieter genauer unter die Lupe und entschied sich letztendlich für Heat Client Management von Frontrange. „Wir haben uns für diesen Anbieter entschieden, da uns die Inventarisierung von Hard- und Software überzeugt hat. Zufrieden waren wir auch mit der Partnerbetreuung durch die Off Limits IT Service GmbH“, so Toebbens. Dank der Unterstützung durch den IT-Dienstleister konnte die Einführung von Heat Client Management problemlos im vorgegebenen Zeitrahmen realisiert werden. Nach drei Tagen war das neue System einsatzbereit, weitere zehn Tage später standen auch alle Softwarepakete zur Verfügung.
Im Anschluss folgten eine zweiwöchige Testphase sowie die Schulung der Mitarbeiter. Diese ermöglicht es den IT-Experten bei Kraussmaffei Berstorff, weitere Pakete selbst zu erstellen. Für eventuelle Fragen steht der IT-Dienstleister jederzeit zur Verfügung.
Dank der neuen Lösung lässt sich die bislang sehr aufwändige Softwarepaketierung laut Anwender heute nicht nur effizienter gestalten, sondern die IT-Mitarbeiter profitieren auch vom Automatisierungsgrad der Lösung. „Die Lösung ermöglicht unserer IT-Abteilung, alle notwendigen Vorgänge zu automatisieren. Software, Patches und Betriebssysteme sind so immer auf dem aktuellen Stand und neue Geräte im Handumdrehen aufgesetzt“, fasst Toebbens zusammen. „Mit der Einführung der neuen Lösung konnten wir Zeit bei der Standardisierung und Verteilung einsparen. Die Arbeit wird uns dadurch erleichtert und gewährt Freiräume für andere Projekte.“
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