Die Spedition ECL Euro-Cargo-Logistik Kontor GmbH bereitet im Hamburger Hafen Güter für den weltweiten Transport vor.
Von Hamburg nach Buenos Aires, Kapstadt oder Mumbai – die Spedition ECL Euro-Cargo-Logistik Kontor GmbH bereitet im Hamburger Hafen Güter für ihren weltweiten Transport vor. Die Spedition übernimmt für Kunden den gesamten Prozess bei der Abfertigung der Waren: von der zeitlichen Planung des Transports, über die Verpackung und Verladung bis hin zur Zollabfertigung. Ob Ballen, Stahlelemente, Maschinen, Tiere oder Pflanzen – der Vielfalt, Größe und dem Wert der Waren sind keine Grenzen gesetzt.
Im Jahr 2004 in Hamburg gestartet, besitzt das Unternehmen mittlerweile Niederlassungen in vier weiteren nordeuropäischen Seehäfen: neben Wilhelmshaven und Bremerhaven auch in Rotterdam sowie im polnischen Gdynia. Und man hat kräftig in Sachen Fläche expandiert: Das zentrale Lager im Seezollhafen der Hansestadt wurde auf ein 4.000 Quadratmeter großes Areal mit Frei- und Hallenfläche vergrößert.
Bevor die Waren allerdings via See, Luft oder Land ins In- und Ausland auf die Reise gehen, ist die Spedition für die sichere Lagerung der Güter zuständig. „Die Handelsgüter haben teilweise einen Wert von mehreren Millionen Euro“, erklärt Adam Dachowski, einer der beiden Geschäftsführer von ECL. Um die Ware vor Diebstahl und Vandalismus zu schützen, suchten die Verantwortlichen nach einer zertifizierten Sicherheitslösung. Sie sollte außerdem die Anforderungen der Versicherung und des Zolls erfüllen. Denn auch die Logistikbranche sieht sich zunehmend mit organisiertem Diebstahl konfrontiert. Diebe knacken die Containertüren und räumen die gesamte Ladung aus. Häufig verschwinden sogar ganze Container vor dem Versand. Laut einer EU-Studie muss die Transportwirtschaft allein in der Europäischen Union einen Verlust von jährlich 8,5 Mrd. Euro verkraften. „Die Bedrohung von organisierten Kriminellen wächst, deshalb ist es umso wichtiger die Waren vor Diebstahl, Brand und Vandalismus zu schützen“, erklärt Dachowski.
Fündig wurde das hanseatische Unternehmen bei der Telekom. Mit ihrem Angebot Secure Building Solutions (SBS) erfüllte sie alle Anforderungen des Logistikdienstleisters. So ist der Anbieter von der deutschen Versicherungswirtschaft (VdS) als Errichter für Gefahrenmeldeanlagen zertifiziert und bietet Komplettlösungen für intelligente Gebäudesicherung. Das Angebot reicht von klassischer Sicherheitstechnik mit Lösungen für die Zutrittskontrolle, Einbruch- oder Brandschutz bis hin zu Lösungen der Gebäudeautomation sowie automatisierter Videoanalyse. Aus diesem Sortiment konnte die Spedition die für sie passende Lösung zur Sicherung des Lagers zusammenstellen lassen.
Der Anbieter konnte zudem alles aus einer Hand liefern: von der Planung über die Installation bis hin zur Software-Integration. Zudem betreibt er die Lösung und steht über seinen Leitstellenservice jederzeit zur Verfügung. Ein weiterer wichtiger Aspekt für Adam Dachowski: „Durch die zertifizierten Lösungen halten wir unsere Versicherungsprämie niedrig. Diese Kombination sorgt für mehr Sicherheit, spart Zeit und lässt uns mehr Raum für unsere eigentlichen Kernaufgaben.“
Die Servicetechniker des Anbieters statteten das Hamburger Lager mit Infrarotkameras aus. Sie überwachen die gesamten 4.000 Quadratmater Tag und Nacht. Auf Basis des Internet Protocols (IP) sind die Kameras an die Leitstelle der Telekom angebunden. Deren Mitarbeiter können die Videobilder live einsehen. Handelt es sich bei einem ausgelösten Alarm nur um einen umgeknickten Ast oder eine Sturmböe, geben die Mitarbeiter der Leitstelle Entwarnung. Bei einem richtigen Alarm werden hingegen sofort die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet. So wird beispielsweise umgehend die Polizei benachrichtigt.
Die ECL-Verantwortlichen greifen über ein Webportal oder von unterwegs per App auf die Videobilder aus ihrem Lager zu. Für weitere Sicherheit sorgen Öffnungskontakte und Bewegungsmelder an allen Türen und Eingängen des Areals. Sie sind mit der Alarmanlage verbunden. Mitarbeiter, die Zugang zum Lager haben, können die Eingänge nur mit einer Chipkarte plus PIN betreten. Die Alarmanlage lässt sich mit den Chipkarten an- und ausschalten. So lässt sich nachvollziehen, wer wann die Türen geöffnet oder die Anlage aktiviert hat. Die Spedition kann zudem über das Webportal festlegen, welcher Mitarbeiter welche Türen öffnen kann. Wenn Unbefugte versuchen, sich Zutritt zum Lager zu verschaffen, löst die Alarmanlage aus. Die Verantwortlichen von ECL werden dann sofort per SMS oder E-Mail darüber informiert. So geschützt kann bei der Lagerung der Ware nichts mehr schiefgehen.
Die ECL Euro-Cargo-Logistik Kontor GmbH
Bildquelle: © iStockphoto/mf-guddyx