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3 - 2 - 1 - Lift Off

Die besten Android Launcher stellen wir in einem Kurzüberblick vor.

3 - 2 - 1 - Lift Off

Android besitzt im Unterschied zu iOS und Windows Phone große Freiheiten bei der Gestaltung der Bedienoberfläche. Wer mit der mitgelieferten Optik und den eingebauten Funktionen unzufrieden ist, kann sie auch komplett austauschen. Dann zeigt sich nach dem Start des Geräts nicht der Standard-Homescreen von Android, sondern ein Launcher

Solche Hilfsprogramme gibt es bei Google Play in großer Zahl. Sie bieten zahlreiche Zusatzfunktionen sowie meist die Möglichkeit, die Optik des Homescreens zu verändern. Aber auch einzelne Hersteller haben eigene Android-Launcher entwickelt und installieren sie ab Werk auf ihren Geräten. Bekannte Beispiele sind HTC Sense und Samsung TouchWiz.

Der Unterschied zu den frei verfügbaren Launchern: Sie laufen nur auf einem bestimmten Gerät des Herstellers. Sie können bei Nichtgefallen aber ebenso wie der Standard-Homescreen ausgetauscht werden. Und das ist glücklicherweise sehr einfach: Ein alternativer Launcher ist nicht weiter als eine App und wird genau so installiert.

Anschließend zeigt ein Druck auf "Home" ein Auswahlfeld, in dem der vorinstallierte Launcher sowie die neue App angeboten werden. Jetzt noch ein Fingertipp auf "Immer für diese Aktion verwenden" und dann ein Druck auf den entsprechenden Launcher: Er ist nun als Standard definiert. Anschließend erscheint auch nach dem Start des Smartphones oder Tablets der Homescreen des entsprechenden Launchers.

Beim Go Launcher EX ist das aber noch lange nicht alles. Zu der System-App gehört ein ganzes Ökosystem aus angepassten Widgets wie zum Beispiel E-Mail, Notizen oder Kalender. Der Launcher bietet beliebig viele Homescreens und zahlreiche optische Effekte sowie eine ziemlich umfangreiche Bibliothek aus "Themes".

Wer es lieber schlank und übersichtlich mag, sollte den Launcher Pro nutzen. Er ist eine schnelle und ausreichend mit Funktionen aufgerüstete Alternative. Dies Basisversion ist kostenlos und eigentlich völlig ausreichend. Gegen einen kleines Aufpreis gibt es die Plusversion, die zusätzlich auch "Skins" (Austauschbare Oberflächen) für Widgets anbietet. Dadurch bekommen auch Widgets einen einheitlichen Look.

Die beiden bisher vorgestellten Launcher sind im Prinzip nur eine Verbesserung des Android-Standards. Doch es gibt auch einige Launcher, die völlig andere Wege bei der Gestaltung des Homescreens gehen. Der Lightning Launcher zum Beispiel kennt nur einen Homescreen, der aber unendlich groß ist. Auf ihm kann ein beliebiger Bereich ausgewählt und herangezoomt werden. Widgets und Anwendungssymbole werden beliebig darauf platziert. Dieses Konzept hat einen überzeugenden Vorteil: Es benötigt nur extrem wenige Ressourcen.

Ein vollkommen anderes Oberflächenkonzept verwirklicht SlideScreen. Der Launcher rückt das Starten von Apps eher in den Hintergrund und hebt Informationen hervor. In der Mitte des Homescreens erscheint ein Balken mit Datum, Uhrzeit, Wetter und Verbindungsdaten. Er teilt das Display in zwei Hälften.

Oben stehen die persönlichen Informationen wie neue Anrufe, SMS oder Termine. Darunter stehen Meldungen von Twitter, Facebook, RSS-Artikel oder Aktienkurse. Da der Balken verschiebbar ist, können in jedem der beiden Bereiche mehr oder weniger Informationen angezeigt werden. Erst ein Druck auf die "Menü"-Taste öffnet den eigentlichen App-Launcher.

Ein ebenfalls stärker informationsbasiertes Bedienkonzept verwirklicht der Launcher 7 - nämlich das der Metro-Oberfläche von Windows Phnoe 7.x und Windows 8. Er bietet animierte "Tiles" für die Anzeige von Anrufen, E-Mail, SMS oder Terminen. Außerdem, können eigene Bilder, Farben und Widgets als Tile genutzt werden. Der eigentliche App-Launcher wird im Metro-Stil durch Wischen nach rechts geöffnet.

Bildquelle: Oliver Brunner / pixelio.de

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