05.01.2017 Zotac VR Go, Deseat.me, Airbar

3 digitale Trends im Januar

Virtual Reality ohne viel Kabelei? Mehr zu diesen und weiteren spannenden Trends im Januar 2017 gibt’s im Trendreport von nextMedia.Hamburg.

Der Trendreport von nextMedia.Hamburg, der Standortinitiative für die Medien- und Digitalwirtschaft, blickt monatlich auf neue Entwicklungen der Medien- und Digital-Szene. IT-ZOOM stellt drei Trends aus dem aktuellen Trendreport Januar vor:

Zotac VR Go: Virtual Reality im Rucksack für das flexible VR-Erlebnis

Obwohl VR-Technologie rasende Fortschritte macht, ist sie meist nur kabelgebunden und auf eher engem Raum nutzbar. Abhilfe schaffen seit kurzer Zeit transportable Rechner, die dem Nutzer die volle VR-Flexibilität bieten. Ein solcher PC-Rucksack, den es für ca. 2.000 US-Dollar gibt, ist der Zotac VR Go. Egal wo, wann und wie: einfach den VR Go sowie das eigene VR-Equipment aufsetzen und los geht’s. So können VR-Welten auf freiem Raum erschlossen werden, ganz ohne nervige Wohnzimmer-Möbel im Weg, wenn man sich zum Beispiel schnell vor einem virtuellen Monster verstecken muss.

Deseat.me: Neues Tool hilft, Spuren im Internet zu löschen

Nutzer eines Google-Kontos können seit Kurzem durch das webbasierte Angebot Deseat.me längst vergessene Online-Konten aufspüren lassen und bei Bedarf löschen. Dazu muss der Nutzer der Anwendung vollen Zugriff auf seine Gmail-Nachrichten gewähren. Nachdem das Tool die Konten identifiziert hat, entscheidet der User selbst, ob er den jeweiligen Account behalten möchte oder nicht. Will der Nutzer ein unerwünschtes Konto entfernen, zeigt das Tool den Link der Webseite an, auf der er dies tun kann. Deseat.me gewinnt dabei keine Informationen über die konkreten Login-Daten.

Airbar: Touchscreen-Funktionalität auf jedem Laptop

Smartphones ohne Touchscreen sind heutzutage nur schwer vorstellbar. Bei Laptops jedoch ist es noch gang und gäbe, dass eine Maus zur präzisen Punktsteuerung genutzt wird. Alle neueren Windows-Versionen sind jedoch mit leistungsfähigen Touch- Anwendungen ausgestattet, die bei inkompatiblen Geräten entfallen. Das Hardware-Add-on AirBar enthält eine Sensor-Leiste, die per Magnet am unteren Bildschirmrand angebracht und via USB mit dem Laptop verbunden wird. So können nachträglich alle Windowsgeräte um Touch-Funktionen wie Pinchen und Zoomen erweitert werden.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

Über den Trendreport von nextMedia.Hamburg:

In Kooperation mit dem InnoLab der Hamburg Media School identifiziert nextMedia.Hamburg jeden Monat Cases, die im Trendreport veröffentlicht werden. Den gesamten Trendreport gibt es auch per E-Mail, wenn Sie den Newsletter von nextMedia.Hamburg abonnieren.

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