Noys VR, Prophix, Olo

3 digitale Trends im Juli

Von einem Virtual Reality-Labor für Experimente bis zu smarten In-Ear-Assistanten gibt es aktuelle Trends, über die es im Juli zu sprechen lohnt.

Der Trendreport von nextMedia.Hamburg, der Standortinitiative für die Medien- und Digitalwirtschaft, blickt monatlich auf neue Entwicklungen der Medien- und Digitalszene. IT-ZOOM stellt drei Trends aus dem aktuellen Trendreport Juli vor:

Noys VR: Live-Musik-Erlebnis mittels Virtual Reality überall genießen

Nachdem die Playlist auf und ab angehört wurde, ist ein Konzert meist ein richtiges Highlight für Musikliebhaber. Den favorisierten Künstler live zu erleben ist dank Atmosphäre und emotionaler Empfindung ein tolles Event. Schade nur, dass nicht immer für jeden die passenden Konzerte stattfinden oder die Tickets zu schnell ausverkauft sind. Das Hamburger Startup Noys VR bietet für dieses Problem eine Lösung. Künstler können ihre Songs mithilfe von VR-Technologie zu einem immersiven Erlebnis für den Nutzer machen. Und die Fans erleben die Songs mit der VR-Brille wann und wo sie wollen hautnah.

Orale Kamera: Prophix-Zahnbürste filmt das Innere des Mundes

Vom Besuch beim Zahnarzt kennen wohl die meisten Menschen jene Kameras, mit denen der Zahnarzt das Innere des Mundraums auf einen Monitor zaubert, um einem plastischer denn je zu zeigen, wo man noch besser putzen sollte und wie sich das Putzverhalten auf die Zahngesundheit auswirkt. Die Prophix-Zahnbürste bringt dieses Erlebnis in die heimischen vier Wände. Mittels kleiner Leuchte und einer HD-Kamera wird das Mundinnere auf das Smartphone übertragen. Eine Aufzeichnungsfunktion erreicht, dass man dem Zahnarzt bei Bedarf ein Bild schicken kann. Die Prophix kostet im Vorverkauf 299 US-Dollar.

Olo: 3D-Druck mit dem Smartphone

16.180 Unterstützer. So viele Menschen konnten die Verantwortlichen von Olo mit ihrem 3D-Smartphone-Drucker auf Kickstarter überzeugen. Olo kann mit diversen Smartphones und Betriebssystemen genutzt werden. Einfach ein Objekt scannen oder aus der Olo-Gallerie aussuchen, den mitgelieferten Behälter auf das Smartphone legen, Materialien hinzufügen, Deckel drauf und abwarten. Olo kreiert das Objekt mithilfe der Helligkeit des Smartphone-Displays Lage für Lage. Es können auch mehrere Objekte gleichzeitig gedruckt werden. Der Preis von Olo liegt bei 99 US-Dollar.

Über den Trendreport von nextMedia.Hamburg:
In Kooperation mit dem InnoLab der Hamburg Media School – und dieses Mal zudem mit Unterstützung von BASIC thinking – identifiziert nextMedia.Hamburg jeden Monat Cases, die im Trendreport veröffentlicht werden. Den gesamten Trendreport gibt es auch per E-Mail, wenn Sie den Newsletter von nextMedia.Hamburg abonnieren.

 Bildquelle: Thinkstock

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