28.09.2017 Amazon und BMW bringen Alexa auf die Straße

Alexa fährt im BMW mit

Amazons Sprachassistentin Alexa soll ab Mitte 2018 in Deutschland, Großbritannien und den USA in allen 2018er Modellen von BMW und Mini verfügbar sein. Um Alexa im BMW zu nutzen, ist kein Smartphone notwendig.

Auf dem BMW Display Screen kann Alexa für ausgewählte Skills zusätzlich relevante Inhalte anzeigen.

Auf dem BMW Display Screen kann Alexa für ausgewählte Skills zusätzlich relevante Inhalte anzeigen.

Amazon und BMW haben angekündigt, dass Amazon Alexa ab Mitte 2018 in Fahrzeugen von BMW und Mini verfügbar sein wird. Mit Alexa lassen sich dann im Auto beispielsweise Wegbeschreibungen abrufen, Telefonate führen, Musik oder Hörbücher von Audible abspielen, das Smart Home steuern oder Nachrichten hören. All diese Anwendungen sollen mobil funktionieren, ohne dass dafür eine eigene App heruntergeladen werden muss. Die nahtlose Integration sei durch serienmäßig verbaute SIM-Karten garantiert, so BMW. Um Alexa im Fahrzeug zu nutzen, ist also kein Smartphone notwendig.

In den Fahrzeugen stehen auch die Alexa Skills von Drittanbietern zur Verfügung. Auf viele Anfragen soll Alexa mit einer Kombination aus Sprache und optischen Anzeigen auf dem Kontroll-Display der BMWs und MINIs antworten, beispielsweise bei To-do-Listen oder Wettervorhersagen.

BMW Connected Skill für Alexa wurde bereits 2016 eingeführt. Mit dem Skill können Fahrer von jedem Alexa-fähigen Endgerät aus Fahrzeugfunktionen steuern und so etwa die Klimaanlage aktivieren oder Türen verschließen.

Dieter May, Senior Vice President Digital Services and Business Models bei der BMW Group sagt: „Sprachsteuerung gibt es in Fahrzeugen der BMW Group bereits seit vielen Jahren. Aber jetzt erweitern wir die Funktionsbandbreite durch ein digitales Ökosystem, das unseren Kunden eine Vielzahl neuer Möglichkeiten bietet, auf die sie schnell, einfach und sicher in ihrem Auto zugreifen können.“

Sprache sei der natürlichste Weg, während der Fahrt mit dem Auto zu interagieren, so die beiden Hersteller. Sie imaginieren Kunden, die beispielsweise bereits auf dem Heimweg von der Arbeit die Außenbeleuchtung ihres Hauses einschalten oder die Zimmertemperatur anpassen, oder ihren Lieblingskaffee bei Starbucks vorbestellen. Ein positiver Aspekt dürfte aber auch die Sicherheit sein, da durch einen Sprachassistenten vielleicht weniger Nutzer versucht sind, ihr Smartphone während der Fahrt zu betätigen.

Bildquelle: BMW

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