Fords neues Kommunikations- und Entertainmentsystem Sync 3 mit AppLink und Touchscreen
Der Telekom-Stand in Halle 3: Sanft ansteigende Stufen vor einem weiten Meereshorizont sind Teil der von einer Strandlandschaft inspirierten Kulisse.
Der „digitale Autoschlüssel“ im Smartphone
G5: erstes modulares Smartphone von LG
Das Galaxy-S7-Edge-Modell von Samsung besitzt ein 5,5 Zoll großes Display.
Die neue Haier Watch verfügt über Funktionen wie Bluetooth 4.0, MP3-Player, Kalender, Stoppuhr und Telefon-Ortungsfunktion.
Dank des Einbauwinkels des 1D- und 2D-Barcode-Scanners in den neuen Panasonic-Toughpads müssen Nutzer beim Scannen nicht mehr ständig ihre Ellbogen anheben oder Handgelenke drehen.
Epsons Moverio-BT-300-Datenbrille soll kontrastreiche Bilder in HD-Auflösung sowie eine schnelle Berechnung von komplexen 3D-Inhalten bieten.
Smartphone statt Schlüssel: Volvo will nächstes Jahr komplett schlüssellos nutzbare Autos einführen
Durch den Einsatz eines eigens kreierten Micro-Splash-Effekts auf dem Gehäuse sollen die neuen HTC-Desire-Modelle jeweils einzigartig sein.
Das ZTE Blade V7 fällt durch seine flache und schlanke Bauweise auf.
HP wagt sich zurück ins Smartphone-Geschäft. Auf dem neuen Gerät Elite x3 läuft Windows 10 Mobile. Mit 6-Zoll-Display und insgesamt guter Austattung soll das Smartphone Business-Kunden ansprechen.
Erwartet werden einige interessante neue Smartphones in Barcelona: Samsung wird das Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge präsentieren. LG soll sein neues Modell G5 zeigen. Weitere Top Themen dürften der neue Mobilfunkstandard 5G sein und wie schon im letzten Jahr setzen viele Aussteller einen Schwerpunkt beim Thema Smart City und dem Internet of Things.
Updates:
HP wagt sich zurück ins Smartphone-Geschäft. Auf dem neuen Gerät Elite x3 läuft Windows 10 Mobile. Mit 6-Zoll-Display und insgesamt guter Austattung soll das Smartphone Business-Kunden ansprechen. Interessant: Eine Notebook-artige Erweiterung um Display und Tastatur erweitern das Smartphone auf Wunsch zu einem "großen" Arbeitsgerät. Dies funktioniert ähnlich wie die Continuum-Funktion von Microsoft, allerdings sollen bei HP selbst Desktop-Anwendungen für x86-Windows über einen virtuellen Umweg laufen.
ZTE präsentiert auf dem Mobile World Congress 2016 in Barcelona erstmalig die neuesten Modelle der Blade-Serie. Mit dem ZTE Blade V7 und dem ZTE Blade V7 Lite adressiert das Unternehmen „Jugendliche und Junggebliebene". Das ZTE Blade V7 fällt durch seine flache und schlanke Bauweise auf. Das ergonomisch geformte Ganzmetallgehäuse ist 3,5 mm dick. Das Display ist 13,3 cm (5,2-Zoll) groß. Des weiteren nutzt es OctaCore-Chipsätze, 4G LTE plus und 2 GB RAM. 13 Megapixel PDAF-Kameras vorne und hinten sowie erweiterte SmartSense-Funktionen dienen der intelligenten Gestensteuerung. Das in Deutschland entwickelte ZTE Blade V7 Lite ist mit seinem 12,7 cm (5 Zoll) großen Display ein wenig kleiner als sein Bruder, das ZTE Blade V7. Das Smartphone besitzt einen runden Fingerabdruck-Scanner als Sicherheitsfunktion, eine App-Schnellstart- sowie Navigationsfunktion. In Deutschland sollen beide Geräte voraussichtlich im Sommer erscheinen. Über die Preisempfehlung will ZTE zu einem späteren Zeitpunkt informieren.
EMC stellt auf dem Mobile World Congress eine neue, software-definierte NFV-Referenzarchitektur vor, die sich speziell an Telekommunikations-Anbieter richtet (NFV steht für “Network Functions Virtualization”). Diese können mit der „EMC Provider Cloud System“ genannten Infrastruktur Cloud-Dienste bereitstellen, die herkömmliche Telekommunikations- oder so genannte Next-Generation-Workloads verarbeiten. Das Provider Cloud System kommt mit einer Reihe vorgefertigter Konfigurationen und unterstützt eine Vielzahl von Virtual-Network-Funktionen und -Anwendungen verschiedener Partner.
Netzwerkausrüster Ericsson meldete wichtige Verträge mit Telcos wie AT&T, Swisscom, T-Mobile oder Telefónica. Mit der Deutschen Telekom arbeiten die Schweden bei den 5G-Feldversuchen zusammen, mit Telefónica als einer von mehreren Partnern beim Cloud-basierten Virtualisierungsprojekt Unica. Das zielt darauf ab, die Virtualisierung von Netzfunktionen über alle Telefónica-Betriebsaktivitäten hinweg zu automatisieren. Beitragen soll Ericsson das neue Hyperscale Datacenter System 8000, das Openstack-basierte Cloud Execution Environment, Cloud SDN, die Automation sowie die Orchestrierung der Infrastruktur- und Management-Komponenten, die für dieses Projekt benötigt werden. Außerdem ist eine Kooperation mit dem Online-Handelsriesen Amazon im Cloud-Geschäft geplant, um gemeinsam Diensteanbieter auf dem Weg ins Internet der Dinge und bei der Auswertung großer Datenmengen zu unterstützen.
HTC präsentiert mit den Modellen 530 und 825 die neuesten Mitglieder seiner Desire-Produktfamilie. Das Design der Geräte ist von der Welt der Urban Streetwear inspiriert und soll eine Brücke zwischen Technik und Modeaccessoire schlagen. Ausgestattet sind die Modelle u.a. mit einer 8-MP- (Modell 530) bzw. einer 13-MP-Back-Kamera (Modell 825) sowie Boomsound-Technologie mit Dolby Audio (Modell 825).
Intel zeigt auf dem MWC (Halle 3, Stand D30) mögliche Wege zu 5G auf. Weil in Zukunft Millionen intelligenter und vernetzter Geräte, datenreiche personalisierte Dienste sowie Cloud-Applikationen das tägliche Leben Aller beeinflussen werden, gibt es völlig neue Anforderungen an drahtlose Netze und die damit vernetzten Endgeräte. Der neue Mobilfunkstandard 5G, der schnellere, smartere und effizientere mobile Netze ermöglicht, ist daher für Intel „unabdingbar“. In Barcelona gewährt der Chiphersteller weitere Einblicke in seine technischen Entwicklungspläne auf dem Weg hin zu 5G.
Volvo will ab 2017 als weltweit erster Automobilhersteller wirklich schlüssellose Fahrzeuge auf den Markt bringen. Statt mit einem separaten Autoschlüssel können Kunden künftig mithilfe von Smartphones die Türen neuer Modelle öffnen, schließen und den Motor starten. Erste Tests mit der Technik, die am Ericsson-Stand in Barcelona vorgestellt wird, sind bereits für dieses Frühjahr in Göteborg geplant.
Auf der Messe hat Epson die dritte Generation seiner Moverio-Produktlinie vorgestellt: Herzstück der smarten Brille Moverio BT-300 soll die unternehmenseigene Oled-Display-Technologie auf Silizium-Basis sein. Die Datenbrille sei rund 20 Prozent leichter als das Vorgängermodell aus dem Jahr 2014. Das neue Modell ist voraussichtlich ab Oktober 2016 zu einem Preis von rund 800 Euro erhältlich.
Panasonic hat die nach eigenen Angaben „weltweit leichtesten Handheld-Tablets der Full-Ruggedized-Schutzklasse“ vorgestellt. Die Toughpad-Tablets FZ-F1 (Windows) und FZ-N1 (Android) mit 4,7-Zoll-Display sollen neben ihrem geringen Gewicht von unter 280 g und dem Full-Rugged-Schutz auch ein ergonomisches Design sowie einige produktivitätssteigernde Funktionen bieten. So finden sich auf der Rückseite u.a. ein Barcode-Scanner sowie eine 8-MP-Kamera – die 5-MP-Kamera auf der Frontseite dient als Webcam und kann zur Dokumentenerfassung genutzt werden. Außerdem ermöglichen die Tablets eine Datenübermittlung und Telefonie via 4G LTE und 3G.
Die Haier Watch, ein neues technisches Modeaccessoire von Haier, ist in drei verschiedenen Gehäusen (Gold, Silber und Schwarz) und mit Leder-, Metall- oder Kunststoffarmband erhältlich. Der runde kapazitive Touchscreen mit Sofortbenachrichtigungsdienst hat einen Durchmesser von 1,4 Zoll, das Edelstahlgehäuse soll rostfrei sein. Die Smartwatch basiert auf Android und ist darüber hinaus mit einem Mikrofon und Lautsprechern ausgestattet, sodass Nutzer Anrufe tätigen können. Dank des integrierten Fitness-Trackers sei es auch möglich, die eigenen körperlichen Aktivitäten direkt vom Handgelenk aus zu verfolgen.
Mit dem Galaxy S7 und dem S7 Edge stellt Samsung zwei neue Smartphones vor, die insbesondere in puncto „Kamera“ einen neuen Standard darstellen sollen. Die Geräte vertrauen auf Dual-Pixel-Technologie, die laut Anbieter für einen schnellen Autofokus und dank der F1.7-Offenblende auch bei dunklen Lichtverhältnissen für scharfe Bilder sorgt. Weitere Highlights seien die IP68-Zertifizierung und ein leistungsfähiger Akku.
LG hat beim MWC das erwartete G5-Smartphone enthüllt. Das Modell besteht aus einem Metallgehäuse mit ausziehbarem Einschub für die auswechselbare Batterie. Beim Fotografieren können Nutzer zwischen einem Standardwinkel und einem 135-Grad-Weitwinkel wählen, der den Bildausschnitt vergrößern soll. Mit dem Always-On-Display haben sie zudem Benachrichtigungen, Uhrzeit, Datum und weitere Details im Blick, ohne das Gerät einschalten zu müssen. Das 3D Arc Glas des 5,3 Zoll großen Bildschirms formt dabei einen sanften Bogen. Zudem hat der Anbieter sowohl Kamera als auch Home-Taste auf der Rückseite ansatzlos in das Metallgehäuse integriert, was für einen guten Signalempfang sorgen soll.
Fujitsu zeigt in Barcelona unter anderem seine Technologien für das Internet der Dinge (IoT). Unter dem Motto „Human Centric Innovation in Action“ wird demonstriert, wie diese Lösungen in verschiedensten Branchen eine Rolle für die digitale Transformation von Geschäftsprozessen spielen können. Mobilität spielt dabei eine zentrale Rolle: Von Arbeitsplatzlösungen über Wearables und Sensoren hin zu Cloud Computing.
Gemalto führt neue Produkte und Dienste für Mobilfunkbetreiber, Verbraucher und Industriegerätehersteller, Banken und Serviceanbieter vor, die die folgenden Funktionen miteinander kombinieren: robuste Verwaltung der persönlichen Anmeldedaten, Benutzerfreundlichkeit, effektive Monetarisierung und Flexibilität.
Flagge in Barcelona zeigt auch Ford – mit neuer In-Car-Technologie und der Keynote von CEO Mark Fields am Montag. Zu den Neuerungen zählt das sprachgesteuerte Kommunikations- und Entertainmentsystem Sync 3 mit AppLink und Touchscreen, das im Sommer in Europa eingeführt wird. Damit können Autofahrer ihr Smartphone sowie Audio-, Navigations- und Klimatisierungsfunktionen per Sprachbefehl steuern. Für die Suche nach Cafés, Tankstellen oder etwa Parkplätzen müssen sie nur noch einen Knopf drücken und einfache Befehle wie „ich will einen Kaffee“, „ich benötige Benzin“ oder „ich muss parken“ formulieren. Das System findet auch Flughäfen, Bahnhöfe und Hotels.
Zum „digitalen St(r)andspaziergang“ lädt die Deutsche Telekom ein – in Halle 3 auf über 1.000 Quadratmetern. Konnektivität bildet hier einen Schwerpunkt des Messeauftritts. Im Fokus steht der neue Kommunikationsstandard 5G – und die jüngst erreichte Rekord-Datenübertragung mit Multi-User Verbindungs-Geschwindigkeiten von bis zu 70 GB/s beim Live-Versuch mit Huawei. Weitere Netzthemen sind Pan-Net, das Europanetz der Deutschen Telekom, sowie European Aviation Network für Internetzugang im Flugzeug.
Der Bochumer IT-Security-Hersteller G Data stellt in Barcelona mit Mobile Internet Security erstmals seine Sicherheitslösung für iPhones und iPads vor, die vor Phishing und gefährlichen Webseiten schützen soll. Die App wird im Laufe des ersten Quartals in Apples App-Store erhältlich, mit der Freischaltung aller Funktionen für 15,95 Euro pro Jahr. Außerdem gibt es jetzt für den Einsatz im Unternehmen ein VPN-Modul für 29,99 Euro pro Jahr.
Das Thema „Connected Cars“ will die VW-Tochter Seat künftig gemeinsam mit Samsung und SAP adressieren – um zum Beispiel die Parkplatz-Suche zu vereinfachen. Dazu wird in Barcelona ein System vorgestellt, bei dem sich per App ebenfalls vernetzte Parkplätze reservieren und bezahlen lassen. SAP verarbeitet dabei die Daten in der Cloud – und Samsung stellt den Bezahldienst. Außerdem kündigte Seat auch einen neuen „digitalen Autoschlüssel“ im Smartphone an, der sich über das Netz für eine bestimmte Zeit auch an andere Personen übertragen lässt.
Bildquelle: GSMA