Tastaturalternativen für Android: Einige besonders gute oder besonders innovative Softkeyboards lohnen einen genaueren Test >>>
Anders tippen
Smartphones mit eingebauten Minitastaturen waren bis vor kurzem bei Vielschreibern sehr beliebt: Die Softkeyboards für den Touchscreen sind in der Standardausführung häufig eine sehr unbefriedigende Sache. So ist zum Beispiel eine kleine, aber hervorgehobene Hardware-Taste für Leute mit den sprichwörtlichen Wurstfingern leichter zu treffen als ein winziger Bereich auf dem Touchscreen.
Doch unter Android gibt es Abhilfe: Software-Tastaturen, die zum Beispiel die Größe der Tastenverändern können. Es gibt inzwischen eine Vielzahl an Tastaturalternativen für Android. Einige besonders gute oder besonders innovative Softkeyboards lohnen einen genaueren Test:
Smart Keyboard Pro trifft vor allem die Bedürfnisse von Leuten, die an einem Androiden häufig auf Office-Dokumente, Evernote-Notizen und ähnliche Dokumente zugreifen müssen. Größer Vorteil sind die zahlreichen Einstellmöglichkeiten der Multitouch-Tastatur. So ist zum Beispiel die die Größe der Tasten veränderlich und die optische Darstellung weitgehend an persönliche Wünsche anzupassen. Zudem gibt es viele Möglichkeiten für die Arbeit mit Apps: Die Tastatur bietet eine Textbausteinfunktion, eine Rechtschreibprüfung mit Wörterbüchern und Autokorrektur sowie zahlreiche Tastaturlayouts in allen wichtigen Weltsprachen.
Perfect Keyboard Pro bietet ähnliche Funktionen und ist eine gleichwertige Alternative zum Smart Keyboard. In einem Punkt hebt sich diese App-Tastatur jedoch von der Konkurrenz ab: Sie kennt im Querformat einen Splitmodus, bei dem die Buchstabentasten auf die linke und rechte Seite des Displays verteilt werden. Dadurch kann Text nur mit den beiden Daumen eingeben werden - eine etwas gewöhnungsbedürftige, aber besonders praktische Funktion für die Texteingabe auf einem Tablet.
SwiftKey X und SwiftKey Tablet X sind ebenfalls wahre Optionsmonster mit zahlreichen Einstellmöglichkeiten. Doch die eigentliche Innovation dieser Tastatur geschieht auf der Hinterbühne: Mittels künstlicher Intelligenz sagt die Tastatur während der Eingabe das nächste Wort vorher. Diese Tastatur lernt, was ihr Anwender schreibt und wie er es schreibt. Das geht soweit, dass nach einiger Zeit sogar ganze Sätze als Vorschlag erscheinen. Wie gut diese Vorhersage funktioniert, hängt ganz vom Schreibstil und der Tippgeschwindigkeit ab. Zum Glück kennt die App Einstellmöglichkeiten: Beim Schreibstil "präzise" arbeitet SwiftKey mit der Wortvorhersagen und bei "schnell" korrigiert SwiftKey nur die Tippfehler.
Ein ganz anderes Konzept haben SlideIt und TouchPal. Dies sind so genannte Swipe Keyboards ("Wisch-Tastaturen"). Dabei schiebt der Schreiber den Finger ohne abzusetzen über die Tastatur. Außerdem gibt es bei SlideIt einen Zeichenbereich, auf dem man rasch Symbole skizzieren kann, die dann als Text ausgeben werden.
Es gibt noch zahlreiche weitere Softkeyboards, doch bei allen gilt: Ausprobieren geht vor. Das Tippen ist eine sehr individuelle Sache. So werden Zehnerfinger-Tipper sicher eine andere Tastatur bevorzugen als Leute ohne diese Fähigkeit. Und wer sich beim SMS-Tippen auf dem klassischen Handy einen flinken Daumen antrainiert hat, wird sicher ebenfalls zu anderen Schlüssen kommen.
Es gibt viele Wege in die „Wolke“ - doch nicht jede Cloud-Migration gestaltet sich einfach. Auswahlkriterien und noch mehr hilfreiche Tipps rund um die Migration erfahren Sie in unserem aktuellen Special.
Unternehmen und ihre Rechenzentren müssen effizienter werden. Es ist an der Zeit für neue, umweltfreundliche Lösungsansätze. Wie diese aussehen können, lesen Sie in unserem Special.
Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.