Hauptsächlich übernehmen spezialisierte Agenturen dieses Geschäft, doch das eine oder andere Unternehmen setzt bereits auf eigenes Mobility-Personal. Dabei ist es in Zeiten des Fachkräftemangels alles andere als ein Kinderspiel die passenden App-Entwickler zu finden.
IT-Verantwortliche können für ihre Suche nach App-Entwicklern verschiedene Kanäle nutzen. Neben klassischen Stellenanzeigen in Tages- oder Wochenzeitungen steht die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit bereit. Darüber hinaus tummeln sich im Internet zahlreiche Stellenportale wie Jobware, Monster oder Stepstone, die mit ihrem Angebot sämtliche Berufsbilder abbilden. Zusätzlich gibt es Plattformen, die sich allein auf die Vermittlung von IT-Fachkräften spezialisiert haben. Neben IT Job Board ist hier der Berliner Marktplatz Twago zu nennen. Und nicht zuletzt hat sich auch das Münchner Projektportal Gulp die Vermittlung spezialisierter IT-Freelancer auf die Fahne geschrieben.
Folglich gibt es also genügend Anlaufstellen für die Suche nach mobilen App-Entwicklern. Doch wie gestalten sich derzeit Angebot und Nachfrage? Einen Einblick ins Projektgeschäft gibt Susanne Schödl, bei Gulp verantwortlich für die Unternehmenskommunikation: „Im Jahr 2011 wurden in 884 Projektanfragen selbstständige Mobile-App-Spezialisten gesucht. Im Jahr 2012 waren es 1.351 Anfragen, also eineinhalb mal so viele.“ Einerseits nimmt der Bedarf der Unternehmen an selbstständigen App-Spezialisten zu, andererseits steigt auch die Anzahl der Selbstständigen, die entsprechendes Know-how vorweisen können. „Waren 2010 etwa 250 selbstständige App-Spezialisten mit ihrem Profil in unserer Datenbank vertreten, sind es aktuell etwas mehr als 1.500“, so Schödl.
Eine ähnliche Entwicklung lässt sich bei dem Marktplatz für IT- und Design-Freelancer Twago erkennen. So betont Gunnar Berning, CEO und Mitbegründer von Twago, dass mit der explosionsartigen Entwicklung der App-Economy auch der Bedarf an guten Entwicklern massiv gestiegen ist. Zahlen, die diesen Umstand belegen, liefert Berning gleich hinterher: so sei auf Twago die Nachfrage nach App-Programmierern stark gewachsen: "Unser Projektvolumen ist 2012 europaweit sowohl bei der Nachfrage nach iOS- (plus 379 Prozent) als auch nach Android-Programmierern um plus 369 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen", berichtet Gunnar Berning. Der beschriebene Mobility-Boom beschränkt sich jedoch nicht allein auf IT-Jobportale, sondern macht auch vor allgemeinen Stellenbörsen nicht halt. So konstatiert Dr. Wolfgang Achilles, Geschäftsführer der Jobware Online-Service GmbH in Paderborn, dass sich die Zahl der Stellenangebote für Mobile-App-Entwickler in den letzten zwölf Monaten nahezu verdoppelt hat. Für Unternehmen bedeutet diese Entwicklung, dass spannende Aufgaben geboten werden müssen, um erfahrene Entwickler anzuziehen.
Dabei sind App-Entwickler nicht gleich App-Entwickler, weshalb Programmierer gut beraten sind, spezielles Mobility-Know-how aufweisen zu können. So bemerkt Wolfgang Achilles, dass Bewerbern derzeit „am häufigsten Erfahrungen mit Apples Entwicklungsumgebung Xcode abverlangt wird." Und ganz frisch würden zudem die ersten App-Entwickler für Windows 8 gesucht. Neben den typischen Anforderungen, mobile Applikationen unter Android, iOS und HTML5 entwickeln zu können, sind laut Elke Suhl, Vice President Marketing bei dem Jobportal Monster, auch Kenntnisse mit Objective-C und Cocoa gefragt. Als hilfreich bei der Stellensuche erweisen sich überdies gute Kenntnisse in der Architektur und Entwicklung mit Java sowie Erfahrung mit gängigen Webtechnologien. "Da sich der Mobility-Bereich sehr schnell weiterentwickelt, ist mit Sicherheit auch ein generelles Interesse an technischen Fragestellungen und neuen Technologien ein Muss. Pluspunkte sammelt man zudem mit einem guten Gespür für Design und die Gestaltung graphischer Oberflächen. Kann ein Bewerber die ein oder andere App im Store als Referenz aufzeigen, ist das auf jeden Fall ein Vorteil mit dem man sich hervorheben kann. Nicht zuletzt sind je nach Stelle und Karriere-Level auch Soft Skills wie Teamfähigkeit, Englischkenntnisse oder Führungsverantwortung gefragt", beschreibt Elke Suhl weitere Anforderungen.
Neben der notwendigen Qualifikation bleibt noch die Frage zu klären, in welchen Regionen sich hierzulande die meisten App-Spezialisten tummeln. Die Auswertung der Datenbank der in Reutlingen ansässigen Solcom, einem Dienstleister für die Besetzung von Projekten mit IT-Spezialisten und Ingenieuren, förderte dabei folgendes zutage: Im Berliner Raum scheint es die meisten freiberuflichen App-Entwickler zu geben, aber auch im Ruhrgebiet oder im Münchner Raum sind Mobility-Spezialisten schwerpunktmäßig zu Hause. "Da die meisten freiberuflichen Entwickler aber generell mobil und damit im gesamten Bundesgebiet und teilweise sogar weltweit tätig sind, stellt Regionalität für die Personalauswahl kein einschränkendes Kriterium mehr dar", betont Solcom-Geschäftsführer Thomas Müller. Eine Einschätzung, die Twago-Chef Gunnar Berning nur unterstreichen kann: "Auch die Auswertung unseres Netzwerkes zeigt, dass die Konzentration an Freelancern vor allem in Ballungszentren wie Berlin, Hamburg und München sehr hoch ist." Darin inkludiert seien etwa Experten für HTML, HTML5, App-Entwickler sowie Mobile Web Designer. Allerdings kämen durch die zunehmende Vernetzung der Arbeitswelt auch hier die Vorteile des „Cloud Working“ zum Tragen. "Damit ist die physische Bindung an eine Großstadt kein Muss mehr", betont Berning.
Qualifiziertes Personal gibt es für Unternehmen nicht zum Nulltarif. Dabei hängt der Verdienst der App-Spezialisten von ihrer Qualifikation und Erfahrung ab. "Junge Entwickler mit ein bis fünf Jahren Erfahrung erhalten 3.250 bis 4.000 Euro pro Monat, erfahrene Mitarbeiter mit Projektleiterfähigkeiten durchaus 60.000 bis 70.000 Euro pro Jahr", berichtet Markus Tautz, Country Manager bei IT Job Board Deutschland. Etwas tiefer stapelt Paul Ebsen aus der Pressestelle der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit. Seiner Einschätzung nach könne die tarifliche Bruttogrundvergütung für eine solche Tätigkeit zwischen 2.932 und 3.315 Euro im Monat betragen, wobei das Einkommen wesentlich von den jeweiligen Anforderungen abhängt. Allerdings betont Wolfgang Achilles von Jobware, "dass App-Entwickler aufgrund der akuten Knappheit heutzutage mit einem höheren Gehalt bzw. einer dynamischeren Gehaltsentwicklung rechnen können als Software-Entwickler im Allgemeinen."
Hinsichtlich des durchschnittlichen Einstiegsgehalts für Mobility-Experten verweist Dr. Sacha Knorr, Leiter Marketing bei der Stepstone Deutschland GmbH, auf den von dem Stellenportal eigens ermittelten "Gehaltsreport 2012". Demnach liegt das Einstiegsgehalt (< zwei Jahre Berufserfahrung) allgemein für Software- und Webentwickler bei rund 39.700 Euro Bruttojahresgehalt inklusive variabler Bezüge. Die Ergebnisse des Reports zeigen außerdem, dass das Gehalt im Schnitt steigt, je mehr Mitarbeiter ein Unternehmen beschäftigt. "Zwar ist die Position des App-Entwicklers in unserem Gehaltsreport nicht gesondert ausgewiesen", erklärt Knorz, "es ist aber davon auszugehen, dass das Einstiegsgehalt hervorragend ausgebildeter Spezialisten hier noch etwas darüber liegt – insbesondere in großen Unternehmen, die auf das Know-how angewiesen sind, wenn sie den Anschluss nicht verpassen wollen."
Eine weitere Alternative für IT-Verantwortliche, die händeringend benötigten Mobility-Spezialisten zu finden, ist der Rückgriff auf die eigenen Reihen. Weiterbildung lautet hier das Schlagwort. Einen Weg, den manche Firmen bereits eingeschlagen haben, glaubt man den Aussagen spezialisierter Seminar- und Weiterbildungsanbieter. So berichtet Katja Gartung, Leiterin Marketing der zur Unternehmensgruppe TÜV Rheinland gehörenden The Campus GmbH: "Zum jetzigen Zeitpunkt wird bei etwa 70 Prozent der Anfragen für Developer-Trainings seitens der Interessenten das Thema App-Entwicklung angesprochen. Definitiv spielen solche Themen bei der Trainingsauswahl eine große Rolle." Diese Zeichen der Zeit hat auch die Bundesagentur für Arbeit erkannt und ihr Weiterbildungsangebot entsprechend erweitert. "Die App-Programmierung ist kein kurzfristiger Trend, weshalb das Angebot an Weiterbildungen stark angestiegen ist, wie man beispielsweise in unserem „Kursnet“ sehen kann", berichtet Paul Ebsen. Die dort gebotenen Kurse sind teilweise bereits zertifiziert und können mit einem Bildungsgutschein von der Agentur für Arbeit gefördert werden.
Aufgrund der gestiegenen Nachfrage berücksichtigt der Weiterbildungsexperte Integrata bereits seit 2008 verschiedene Mobility- und App-Entwicklungsthemen in seinem Schulungsangebot. Hierzu bemerkt Integrata-Vorstand Gerhard Wächter: "Als Zielgruppe sehen wir hauptsächlich Unternehmen und deren Fachabteilungen der Anwendungsentwicklung." Derzeit bemerkt Wächter vor allem eine starke Nachfrage nach Qualifizierungen im Bereich Android- und iOS-App-Entwicklungen sowie HTML5 als Browsersprache mit allen Zusatztechniken. Je nach Umfang und Dauer liegt die Teilnahmegebühr für die angebotenen Seminare zwischen 700 bis 2.400 Euro netto. Bei The Campus zielt das Seminarangebot ebenfalls auf die Entwicklerteams der Unternehmen. "Darüber hinaus benötigen aber auch Consultants und Manager sowie Projektleiter Know-how und Kompetenzen. Von daher entwickeln wir für Projektleiter aktuell ein herstellerunabhängiges Seminar zum Thema Mobility", sagt Katja Gartung. Durchschnittlich liegen die Tagespreise für drei- bis fünftägige Entwicklerkurse bei dem Anbieter bei etwa 500 Euro. Befragt nach den Inhalten der Seminare ergänzt Gartung abschließend: "Am stärksten ist die Nachfrage für iOS, dicht gefolgt von Android und HTML5. Jedoch erfährt die Nachfrage für Windows Phone enormen Aufwind, seit Windows 8 auf dem Markt ist. Weitere Plattformen wie Blackberry oder Symbian spielen momentan nur eine untergeordnete Rolle, sind aber auch nicht ganz zu vernachlässigen."
Über Weiterbildungsmaßnahmen hinaus gibt es andere Wege, um sich als heißbegehrter App-Profi am Markt zu tummeln. „Seitens der Unternehmen wird häufig ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der (Wirtschafts-)Informatik oder eine ähnliche Ausbildung vorausgesetzt“, betont Paul Ebens von der Bundesagentur für Arbeit. Daneben sollten entsprechende Erfahrungen mit iOS/iPhone/iPad, Android oder Windows Phone vorhanden sein. Entsprechendes Know-how kann man sich an hiesigen Hochschulen wie etwa in Leipzig erwerben. "Mobility-Themen finden auf vielfältige Weise Eingang in unsere klassischen Ausbildungsprogramme, die inhaltlich beständig aktualisiert werden. Das betrifft vor allem auch die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten und innovative Potentiale mobiler Applikationen", berichtet Prof. Dr. Ulrich Eisenecker, Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig und Prof. für Softwareentwicklung für Wirtschaft und Verwaltung. Speziell dazu gibt es am Institut für Wirtschaftsinformatik auch viele anwendungsorientierte Forschungsprojekte, die zusammen mit Industriepartnern durchgeführt werden, und in denen unsere Studierende mitarbeiten. Daneben gibt es noch viele weitere wichtige Aspekte mobiler Anwendungen, etwa Usability und User Experience. Hier wird über die Ergebnisse entsprechender Untersuchungen eines neuen Desktop-Konzepts für mobile Geräte durch Leipziger Master-Studierende der Wirtschaftsinformatik berichtet.
Wie eingangs erwähnt legen viele Verantwortliche die Entwicklung ihrer Unternehmens-Apps in die Hände externer Agenturen. Passende Dienstleister dafür findet man allerdings nicht nur hierzulande, sondern zunehmend auch unter den Offshore- und Nearshore-Spezialisten. Insbesondere hinsichtlich des Kostenfaktors kann sich das Auslagern der App-Entwicklung ins Ausland lohnen. So betont Dr. Thomas Wendel, HR-Experte bei dem internationalen Personalvermittler tw.con, dass App-Projekte für Mobile Devices in der Regel nicht sehr umfangreich seien. "Entweder werden nur kleine Apps entwickelt oder reduzierte Versionen von Desktop-Anwendungen" so Wendel. Zudem handle es sich in der Regel meist nur um „Einmal-Projekte“ oder zumindest um solche, denen eine gewisse Kontinuität fehlt. Von daher lohnt es sich laut Wendel nicht, hierfür eigene Mitarbeiter einzustellen, sondern man sollte in Betracht ziehen, spezialisierte Nearshore-Dienstleister hinzuzuziehen.
Eine Argumentation, die Christian Becker, Geschäftsführer der Infobest Systemhaus GmbH, gut nachvollziehen kann. Seiner Einschätzung nach belaufen sich App-Projekte typischerweise auf zehn bis 30 Projekttage und liegen damit unter der Rentabilitätsschwelle für klassische Outsourcing-Projekte. "Eine Lösung kann darin bestehen, entweder strategische Partnerschaften mit Nearshore-Anbietern einzugehen, um mehrere App-Projekte längerfristig umzusetzen – Stichwort "kontinuierliche Kapazitätsplanung" – oder App-Entwickler aus dem Ausland direkt zu steuern. In letzterem Modell steuert der deutsche Kunde den Nearshore-Entwickler wie eine eigene interne Ressource, der Nearshore-Partner verleiht nur die Ressource und nimmt keinen Einfluss auf bzw. die Verantwortung für das Projekt", so Becker.
Doch warum ins Ausland schweifen, wenn man sich qualifizierte Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten dank der im Sommer vergangenen Jahres vom Gesetzgeber verabschiedeten "Blue Card" schnell und unkompliziert ins eigene Unternehmen holen kann? Mit der „Blauen Karte EU“ sollen freie Stellen leichter durch hochqualifizierte Ausländer besetzt werden können. Allerdings sind für die Arbeitserlaubnis eine Reihe von Voraussetzungen zu erfüllen und Anträge bei verschiedenen Behörden zu stellen. Zwar liegen momentan noch keine detaillierte Ergebnisse vor, dennoch ist die Bundesagentur für Arbeit laut Paul Ebsen davon überzeugt, dass die Blue Card mittel- bis langfristig zur Minderung des Fachkräftemangels beitragen wird. "Schon alleine der erleichterte Zuzug von Familienmitgliedern trägt wesentlich zur Entscheidungsfindung bei", so Ebsen.
Was sich in der Theorie als äußerst praktikabel anhört, gestaltet sich in der Umsetzung wie sooft jedoch als immens schwierig. Dies beweisen auch die vielen skeptische Stimmen aus der Wirtschaft. "Bislang wurde die Blue Card noch nicht gut angenommen, weshalb die Betroffenen wenig begeistert sind − leider", betont Markus Tautz. Denn zum einen scheinen die Hürden für den Zuzug nach Deutschland noch zu hoch und zum anderen seien viele Unternehmen verunsichert, ob und wie gut sie ausländische Kollegen integrieren können. "Deshalb kümmern sie sich zu wenig um die Blue Card und versuchen, dem Fachkräftemangel auf andere Art zu begegnen", so Tautz weiter. Ebenfalls skeptisch äußert sich Thomas Wendel von tw.con: "Die Blue Card erleichtert lediglich die formale Einwanderung hochqualifizierter Arbeitskräfte von außerhalb der EU. Sie erhöht aber nicht die faktische Attraktivität des Standorts Deutschland für Spezialisten." Laut Wendel liegen die Hauptprobleme in unserer nicht weit verbreitete, schwer zu erlernende Sprache sowie in einer mangelnden Willkommenskultur der Unternehmen und Gesellschaft. "Behörden sind es anscheinend nicht gewohnt, hochqualifizierte Einwanderer zu betreuen und über vielen Bewerbern schwebt der Generalverdacht des „Einwanderns um das Sozialsystem auszunutzen“, trotz ihrer hohen Gehälter", spricht Wendel Klartext.
Einen weiteren Aspekt beleuchtet Thomas Müller von Solcom. "Die Blue Card kann sicher einen sinnvollen Beitrag zur Minderung des Fachkräftemangels leisten. Ich persönlich halte jedoch andere Maßnahmen für besser geeignet, da es sich teilweise auch um reine Allokationsprobleme handelt." Denn in vielen Bereichen des IT-Projektmarktes gebe es in der Tat einen Mangel an geeigneten Spezialisten, in anderen jedoch nicht. Müller konkretisiert dies mit einem Beispiel: "Im Bereich der Windows-Systemadministration sehen wir eindeutig ein Überangebot an Spezialisten. Wenn es gelingen würde, einen Teil dieser Spezialisten auf verknappte Technologien umzuschulen, könnte man den IT-Fachkräftemangel damit deutlich mindern."
Nicht zuletzt gibt Christian Becker von Infobest hinsichtlich der Blue-Card-Diskussion folgendes zu bedenken: "Möchte man ausländische Fachkräfte anziehen, muss man den Standort Deutschland so attraktiv wie möglich gestalten. Deutschland zählt außerhalb Europas nicht unbedingt zu den Top-10-Auswanderungsländern, zudem kommt das Problem der deutschen Sprache z.B. für migrationswillige Inder oder andere Asiaten, die natürlich eher Englisch sprechen. Insofern sollte man von Seiten der Politik keinerlei Barrieren und Bedingungen für die avisierte Zielgruppe aufbauen und alle Kontroll- und Integrationsprozesse so einfach wie möglich gestalten – sofern man den Zuzug wirklich möchte. Die Blue Card erfüllt diese Kriterien nicht."
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