Die Jobsuche über eine mobile Anwendung kann vor allem dann hilfreich sein, wenn sich Suchpräferenzen speichern lassen und Push-Nachrichten über neue Stellen informieren.
Nachdem die Personalerszene lange geschlafen hat, gibt es mittlerweile mehrere Apps, mit denen der Jobsucher fündig werden kann. Jobbörsen wie Monster, Kalaydo oder Careerbuilder sind mobil erreichbar – mit mehr oder weniger ausgereifter Usablility und oft noch uneinheitlichen Standards bei der Darstellung der Jobangebote, aber immerhin. Was aber machen mittelständische Anbieter von IT-Jobs und -Projekten, deren Angebote nicht über die großen Börsen gefunden werden können oder sollen? Sie entwickeln eine eigene App für ihre Kunden, wie beispielsweise die Top ITservices AG.
Laut einer aktuellen Lünendonk-Studie über den „Markt für Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung von IT-Freelancern in Deutschland“ können IT-Anbieterunternehmen einem Umsatzwachstum von durchschnittlich 13,4 Prozent entgegen sehen. Dabei verändern sich allerdings laut dieser Studie die Erfolgsfaktoren für IT-Dienstleister deutlich: Unternehmen mit Engpässen in ihren IT-Abteilungen wollen neben der zuverlässigen Besetzung inzwischen eine hohe Besetzungsgeschwindigkeit garantiert wissen, um den IT-Dienstleister regelmäßig zu konsultieren.
Hier greift die App des mittelständischen Personalspezialisten aus München ein, denn für eine hohe Besetzungsgeschwindigkeit müssen IT-Experten schnell und möglichst treffgenau auf frei werdende Jobs und Projekte aufmerksam werden. Daher müssen bei der Entwicklung einer App mehrere Kriterien beachtet werden: So ist es wichtig, in allen relevanten App-Stores vertreten zu sein und die wichtigen Plattformen iOS, Android, Windows Phone und Blackberry zu unterstützen. Außerdem sollte die App schlank und einfach zu bedienen sein. Wer mobil nach einem Job oder Einsatz sucht, muss zunächst schnell auf die wesentlichen Informationen geleitet werden, nämlich welche aktuellen Stellen- und Projektangebote gibt es wo? Jobsuchenden können so ihre Präferenzen speichern und per Push-Dienst auf neue, passende Stellen aufmerksam gemacht werden.
Die App zeigt minutenaktuell alle Jobangebote an, der Suchende kann dann aus der Liste aller Angebote auswählen und Details abrufen. Neben der Spezifizierung der Jobs oder Projekte sind beispielsweise auch Telefonnummer und E-Mail-Adresse der Ansprechpartner hinterlegt, per Fingertip lässt sich so in Verbindung treten. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht.
So manche Recruiting-App bietet nur eine Merkfunktion an. Wer in Kontakt treten möchte, muss an einen Bildschirm – ein Schritt, der mit einer mobilen App obsolet werden soll.
Zur Individualisierung der Jobangebote gibt es die Möglichkeit, die Entfernung zum Standort und die gewünschte Anstellungsart vorab auszuwählen. Einmal gewählt, merkt sich die App die Präferenzen und kann auf Wunsch künftige Jobangebote gemäß der Voreinstellung an das mobile Endgerät pushen. So kann der Stellensuchende ohne viel Aufwand schnell auf Angebote reagieren.
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