Apple-CEO Cook bei der Vorstellung / Foto: Monica Davey
Apple-CEO Cook bei der Vorstellung des neuen iPhone7 / Foto: Monica Davey
Die neuen kabellosen Kopfhörer / Foto: Monica Davey
Das neue iPhone7 / Foto: Apple
Apple schafft beim iPhone7 die traditionelle Ohrhörer-Buchse ab. Beim iPhone 7 muss man die Ohrhörer stattdessen über Apples hauseigenen digitalen «Lightning»-Anschluss einstöpseln oder drahtlos per Bluetooth anschließen.
Ein Grund für den Schritt sei, dass der Platz im Inneren der immer dünneren Telefone kostbar werde, sagte Apple-Manager Phil Schiller bei der Vorstellung des Geräts am Mittwoch in San Francisco.
Die weiteren Fakten:
Die Abschaffung der Ohrhörer-Buchse war schon nach Gerüchten im Vorfeld der Präsentation zum Teil als «verbraucherfeindlich» kritisiert worden. Für Nutzer von Kopfhörern mit klassischen Klinken-Steckern werde es einen Adapter geben. Zudem stellte Apple eigene Bluetooth-Ohrhörer vor, die komplett ohne Kabel auskommen.
Im Sommer hatte bereits der PC-Marktführer Lenovo beim Motorola-Smartphone Moto Z die Ohrhörer-Buchse durch einen USB-C-Anschluss ersetzt - so wie auch der kleine chinesische Anbieter LeEco. Mit Apple trifft aber erstmals ein großer Hersteller die Entscheidung für eine ganze Modellreihe. Schiller sprach von «Mut» hinter dieser Entscheidung.
Zum Auftakt der Präsentation gelangen Apple zwei Überraschungen im Gaming-Bereich. Nintendo bringt nach jahrelanger Zurückhaltung erstmals eine seiner beliebten Figuren auf ein Smartphone. Der japanische Spiele-Spezialist kündigte das Spiel «Super Mario Run» für iPhones an. Und der Sommer-Hit «Pokémon Go» wird auch auf der Apple-Uhr spielbar sein.
Nintendo bot seine Spiele lange Zeit grundsätzlich nur für die eigenen Spielekonsolen an. Inzwischen spielen aber immer mehr Menschen die günstigen bis kostenlosen Smartphone-Games. Das Nintendo-Geschäft steht unter Druck. Hinter «Pokémon Go» steht auch eine Nintendo-Beteiligung.
dpa/rs