RMCS-Lösung für Fernüberwachung

Auf dem Weg zum Mainstream

Das Internet der Dinge ist weit mehr als der viel zitierte Kühlschrank, der automatisch Waren nachordert. Denn in Unternehmen tauschen bereits zahlreiche Geräte per Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) automatisch Daten untereinander aus. Sinkende Kosten und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle werden dazu führen, dass M2M-Lösungen bald zum Mainstream werden.

Es ist kurz vor Feierabend, da kommt noch ein Lkw mit einer dringenden Lieferung am Wareneingang an. Zufällig steht gerade ein Gabelstapler im Lager, bei dem sogar der Zündschlüssel steckt – nur der für die Beförderung ausgebildete und zugelassene Mitarbeiter fehlt. Den Stapler nichtsdestrotrotz zu nutzen, liegt nahe. Wie können Unternehmen solchen Fällen vorbeugen?

Ein großer deutscher Logistikdienstleister hat genau für solche Einsatzszenarien eine Lösung gefunden. Mittels einer Machine-to-Machine-Lösung können alle Flottendaten standort- und länderübergreifend gesammelt, beobachtet und ausgewertet werden. Machine-to-Machine bedeutet, dass einzelne Geräte Daten untereinander austauschen können, ohne dass ein Anwender involviert sein muss. Dies bringt eine Vielzahl von Vorteilen mit sich. Im Falle des Logistikdienstleisters bedeutet das etwa, dass die Stapler nicht mehr per Schlüssel, sondern per Chipkarte gestartet werden. Diese Karten sind mit spezifischen Parametern versehen, so dass ausschließlich entsprechend geeignete Fahrer mit den Fahrzeugen arbeiten können.

Außerdem kann mithilfe des Systems der Wartungszustand der Geräte überwacht werden. So können Wartungsstaus vermieden und ein einwandfreier Flottenzustand gewährleistet werden. Die komplette Überwachung kann dabei dank Mobilfunkanbindung der einzelnen Geräte zentral erfolgen – sogar grenzüberschreitend. Denn mit einer global einsetzbaren SIM-Karte und internationalem Roaming ist maximale Verfügbarkeit zu einem weltweit einheitlichen Preis gegeben. Eine solche Lösung für die Fernüberwachung (Remote Monitoring & Control Solution, kurz RMCS) ist ein Beispiel für den Einsatz von M2M-Kommunikation. Für diesen und andere Anwendungsbereiche stellt beispielsweise Vodafone eine Komplettlösung inklusive Hard- und Software zur Verfügung. Je nach Branche können M2M-Lösungen durch effizientere Wartung Ausfallzeiten reduzieren, Prozesse in Unternehmen automatisieren oder Daten von Sensoren und Messgeräten umfassend analysieren. M2M-Lösungen bieten durch ihre einfache Implementierung und die zeitnahe Kostensenkung und Umsatzsteigerung durch neue Geschäftsmodelle einen schnellen Return of Invest.

Per M2M überwachen Logistikunternehmen ihren Fuhrpark, Krankenhäuser medizinische Geräte oder Rechenzentren ihren Stromverbrauch. Und auch im Automobilsektor ist das „Connected Car“ beispielsweise bei BMW längst Realität. Für die umfassende Vernetzung muss allerdings auch ein entsprechendes Mobilfunknetz vorhanden sein. Ansonsten kann es leicht passieren, dass die Kontrolle einzelner Maschinen nicht möglich ist, weil ihre Verbindung unterbrochen ist. Daher ist es wichtig, den richtigen Partner zu wählen, der im besten Fall auch international aufgestellt ist. Auch die Gewährleistung der Netzwerksicherheit ist entscheidend, denn nur so kann die Gefahr von Datenmissbrauch und Hackerangriffen vermieden werden.

 

Bildquelle: Thinkstock/ iStockphoto

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