Richtiges Einstellen von Sicherheitslösungen

Auf den Urlaub vorbereiten




Heutzutage gehen Smartphones und Tablets immer mit auf Reisen. Dort gibt es aber oft andere Sicherheitsgefahren und Herausforderungen als zu Hause. Darüber hinaus ist die Gefahr von Diebstahl oder Verlust meist höher.

Nutzer laden auch häufiger unbekannte Apps herunter, die möglicherweise Malware installieren, oder öffnen Links und Anhänge in E-Mails von unbekannten Absendern. Daher ist nicht nur die Installation, sondern auch die richtige Einstellung von Sicherheitslösungen wichtig. Auch mobilen Devices müssen auf den Urlaub vorbereitet werden.



Bitdefender hat folgende Tipps zusammengestellt, um die persönlichen Daten auf dem Mobilgerät zu schützen und den Urlaub unbeschwert zu genießen:



  • Apps nur aus bekannten Stores herunterladen:

 Apps sollten nur von offiziellen Stores bekannter Anbieter oder Hersteller herunter geladen werden. Wer sich im Urlaub in unbekannten Gegenden befindet, nutzt leicht unseriöse Apps zum Finden von Sehenswürdigkeiten, Hotels, Restaurants oder Transportmöglichkeiten. Die Installation von Software aus unbekannten App-Stores kann dem Gerät schaden oder zum Auslesen persönlicher Daten führen. Um sicherzugehen, dass nicht versehentlich unsichere Apps von Drittanbietern geladen werden, sollten die Sicherheitseinstellungen überprüft werden – der Menüpunkt unbekannte Quellen darf nicht ausgewählt sein.
  • Sichere Hotspots nutzen: 

Öffentlich zugängliche, kostenlose WLAN-Hotspots sind besonders anfällig für das Ausspionieren von Netzwerkverkehr oder die Verbreitung von Schadprogrammen, da sie nicht passwortgeschützt sind und sie jeder nutzen kann. Möglicherweise fängt ein anderer Nutzer gerade Datenpakete ab und sieht alles, was man selbst im Moment tun. Daher sollte sicher gestellt sein, dass WLAN, Bluetooth und Infrarot-Optionen des Mobilgeräts ausgeschaltet sind, wenn diese nicht benötigt werden. Sie ermöglichen nicht nur unautorisierte Zugriffe, sondern verbrauchen auch unnötig Strom.


  • Mobile Datenservice ausschalten: Daten-Roaming außerhalb der Europäischen Union ist in der Regel immer noch sehr teuer. Eine Soziale-Netzwerk-App, die alle fünf Minuten Status-Updates der Freunde prüft, kann sehr schnell zu hohen Rechnungen führen.


  • Aufenthaltsort nicht mitteilen:

 Viele Nutzer Sozialer Netzwerke teilen Freunden mit, wo sie sich gerade befinden und was sie alles sehen. So lange jedoch nicht gesichert ist, dass nur Freunde auf die Posts Zugriff haben, können auch Fremde und Kriminelle mitlesen und im schlimmsten Falle das leerstehende Zuhause ausrauben.


  • Keine Super-Sonder-Angebote nutzen:

 Was sich zu schön anhört, um wahr zu sein, ist es meistens auch. E-Mails mit unglaublichen Schnäppchen-Angeboten für Hotels, Restaurants oder Mobilfunktarifen sollten am besten ignoriert werden. Schon der Klick auf einen Link kann das Mobilgerät mit Schadprogrammen infizieren.


  • Smartphone
schützen:
 Der Verlust eines Mobilgeräts lässt sich nie völlig ausschließen. Daher sollten dem möglicherweise unehrlichen Finder der Zugriff auf Daten so schwer wie möglich gemacht werden: Zugangs-Passwort nutzen und Daten mit entsprechender Software oder, falls verfügbar, mit der vorinstallierten Verschlüsselungsoption, verschlüsseln. Auch Anti-Diebstahl-Programme sind nützlich, um aus der Ferne das Gerät zu lokalisieren oder Daten darauf zu löschen.


  • Online-Banking oder -Shopping
vermeiden:
 Im Urlaub sollten am besten kein Online-Banking oder -Shopping betrieben werden. Das Eintippen von Kontodaten ist schon bei bekannten, abgesicherten Hotspots nicht ganz ungefährlich – umso mehr in fremden Gegenden. Alternativen sind sichere Bezahlungslösungen wie Safepay für PCs und Laptops.


  • Keine Links oder Anhänge in E-Mails
 öffnen: 
E-Mails können Anhänge mit Schadprogrammen enthalten oder einen Link auf eine gefährliche Webseite. Daher sollten Mails von unbekannten Absendern ungeöffnet gelöscht werden.


  • Antivirusprogramm installieren:

 Auf dem Mobilgerät ist die Nutzung eines Antivirusprogramms und einer Datenschutzlösung zwingend notwendig – aber nur von einem bekannten, vertrauenswürdigen Anbieter.


  • Software aktualisieren: 

Betriebssystem und Apps sollten immer auf dem neuesten Stand gehalten werden. Dies gewährleistet, dass das System die aktuellen Patches für alle bekannten Sicherheitslücken besitzt.



Bildquelle: Thinkstock/ iStockphoto

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