03.01.2017 Microsoft will mitgestalten

Azure-Plattform als Basis für die Zukunft des Autos

Microsoft will gemeinsam mit Partnern an der Zukunft des Autos mitwirken. Auf der Technik-Messe in Las Vegas zeigt der Softwarekonzern, wie sich etwa mit Hilfe künstlicher Intelligenz die Sicherheit des Fahrers oder die Integration personalisierter Funktionen verbessern lassen.

Infotainment-System mit Navigation auf der CES 2015. Diese Version lief mit der Technologie von Blackberry (QNX). Foto: Britta Pedersen

Infotainment-System mit Navigation auf der CES 2015. Diese Version lief mit der Technologie von Blackberry (QNX). Foto: Britta Pedersen

Auf Basis der Cloud-Plattform Azure soll das vorgestellte System zum Beispiel die aktuelle Verkehrssituation und das Fußgängeraufkommen erfassen und analysieren. Microsofts Partner NXP zeigt, wie Fahrzeuge untereinander und mit der Infrastruktur kommunizieren und frühzeitig vor Gefahrensituationen warnen können. Der niederländische Halbleiterhersteller NXP will dafür Sensoren und ein System zur Bilderkennung und Auswertung von Sensordaten beisteuern. Die Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr (IAV) will dabei mit mehreren Testfahrzeugen den aktuellen Stand in Europa und in den USA demonstrieren. «Diese Fahrzeuge haben bereits weite Strecken zurückgelegt - und dies fast ohne Eingriffe durch den Fahrer», sagte Karsten Schulze, Sicherheitsexperte bei IAV.

«Die Zusammenarbeit auf der CES 2017 ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir gemeinsam testen und ermitteln, welche Funktionalität wirklich Zukunft hat», sagte Microsoft-Manager Kevin Dallas.

dpa/rs

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