Blackberrys Hoffnungsträger, das neue Z30.
Blackberry teilte die Pläne in einem sogenannten Letter of Intent mit. Demzufolge soll das Konsortium, das finanzielle Unterstützung von der Bank of America Merrill Lynch und BMO Capital Markets erhalten soll, für jede Blackberry-Aktie 9 US-Dollar bieten. Nicht mehr viel, nachdem der Kurs der Blackberry-Aktie nach den letzten schlechten Nachrichten abgestürzt war.
Der Plan ist es, den Smartphone-Konzern von der Börse zu nehmen. Fairfax hält bereits 10 Prozent am Unternehmen. Bis Bücher und Unterlagen geprüft sind, hat sich Fairfax sechs Wochen Zeit erbeten.
Barbara Stymiest, Blackberry Board of Directors, sagte: "Wir suchen die besten verfügbaren Ergebnisse für die Bestandteile des Unternehmens, einschließlich der Aktionäre. Wichtig ist, dass dieser Prozess die Möglichkeit bietet, zu bestimmen, ob es Alternativen zum vorliegenden Vorschlag der Fairfax-Konsortiums gibt." Denn andere potentielle Interessenten müssten nun nachziehen und ihre Angebote auf den Tisch legen.
Der Mann hinter Fairfax, Prem Watsa, wird auch der "kanadische Warren Buffet" genannt. Er war von Januar 2012 bis August 2013, also noch vor wenigen Wochen, Mitglied des Verwaltungsrates von Blackberry. Er verfolgt laut der Absichtserklärung „eine langfristige Strategie in einem privaten Unternehmen mit einem Schwerpunkt auf die Bereitstellung von sicheren Enterprise-Lösungen für Blackberry-Kunden auf der ganzen Welt."
Bildquelle: Blackberry