Mit sogenannten Blacklisten lassen sich unerwünschte Spam- und Werbemail filtern.
Die Kompetenzgruppe E-Mail im Eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. hat einen neuen Leitfaden über Blacklisten erarbeitet, mit dem Firmen leichter unerwünschte Werbung (Spam) aus der Flut elektronischer Nachrichten herausfiltern können. Zielgruppe sind die Postmaster und Email-Server-Administratoren bei Internet Service Providern und Unternehmen, denen der Verband aufzeigen will, welche Blacklisten für ihre Zwecke am besten geeignet und wie sie zu verwenden sind.
Um der Spamflut entgegenzuwirken, setzen viele Postmaster auf in Echtzeit gepflegte, DNS-basierte Blacklisten (DNS Based Realtime Blacklists; DNSBL) von IP-Adressen, ganzen Netzen oder Domains. Häufig herrscht dabei nach Erkenntnissen des Verbandes Unklarheit über die geeigneten Nutzungsmöglichkeiten dieser Listen. So würden beispielsweise Listen zur Ablehnung von E-Mails eingesetzt, die oft besser zur Spammarkierung verwendet werden sollten. Aus diesem Grund hat die Eco Kompetenzgruppe E-Mail eine praxisnahe Checkliste erstellt, mit der Postmaster schnell und einfach eine DNSBL daraufhin prüfen können, ob sie für die angedachte Nutzung infrage kommt.
Immerhin gibt es heutzutage eine große Anzahl an Blacklisten von diversen Betreibern, die nach verschiedenen Kriterien IP-Adressen und Domains listen. Der praktische Austausch in der Kompetenzgruppe E-Mail habe hierbei gezeigt, dass die Auswahl der am besten geeigneten Listen für Postmaster allein schon auf Grund der großen Menge verfügbarer Listenanbieter schwer falle. Genau hierfür will der Leitfaden Hilfestellung geben.