„Köln ist ein guter IT Standort mit vielen Start-up Unternehmen. Wir brauchen uns hinter Berlin nicht verstecken“, sagt selbstbewusst Tobias Schrader, Geschäftsführer vom App-Entwickler AppCologne und genießt von seinem Büro in der Frankenwerft aus einen der schönsten Ausblicke der Stadt auf den Rhein.
Hier, am repräsentativen linken Rheinufer liegt auch die Kölner IBM-Niederlassung. Wie wichtig die Präsenz solch großer IT-Firmen für das Wachsen mobiler Lösungsanbieter in unmittelbarer Nähe ist, bestätigt Stratos Komotoglou vom IBM-Premier-Partner und mobilen Dienstleister EBF: „Wir sitzen im Gebäude der IBM Köln und haben diese Nähe zum Partner gesucht.“
Die Vorteile enger Nachbarschaft sind ein Konzept, das auch Technologie-Gigant Microsoft verfolgt, der im modernen Rheinauhafen seine Kölner Büros unterhält. Nicht nur große Namen wie der Spieleentwickler EA sind dort, im neuen architektonischen Aushängeschild der Stadt, zu Hause, sondern auch viele kleine Microsoft-Partner, IT-Ansiedlungen sowie der Investor Crossventures. Dieses sich zur Zeit durch weitere Neubauten noch erweiternde Umfeld passt zum „campus-orientierten Arbeiten“, welches Johannes Rosenboom, Leiter des Microsoft-Standortes Köln beim IT-Wirtschaftsdialog im Rotonda Business Club im Juli 2013 als den großen Vorteil des Hafen-Standortes lobte.
Eine Veranstaltung übrigens, auf der sich das unumstößliche Kölner Selbstbewusstsein gut studieren ließ, als einige Teilnehmer sich einig waren: Köln müsse ja kein zweites Berlin oder San Francisco werden. New York, das sei doch ein gutes Vorbild!
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