Facebook: Das soziale Netzwerk
Das Internet geht an die Börse und die deutschen Qualitätsmedien befürchten eine Blase. Besonders viele Informationen sind am Rande der Panik nicht zu finden, doch zum Glück gibt es ja die englischsprachigen Blogs aus der Techie-Szene. Also los, es bleibt nicht viel Zeit für die Entscheidung: Kaufen oder nicht? Dagobert Duck werden oder Donald bleiben?
Das Wallstreet-Blog AllThingsD macht den Anfang und ruft anlässlich des Facebook-IPO das Ende aus - allerdings des Web 2.0 und nicht der Welt. ReadWriteWeb ruft dagegen das Ende der Armut aus und zwar dieser Personen. Mashable denkt noch weiter in die Zukunft (X plus 15 Tage, um genau zu sein) und vergleicht die Nach-IPO-Börsenkurse einiger bekannter IT-Riesen.
Doch zuerst braucht man Aktien und sollte sich den Kauf gut überlegen. Vielleicht hilft ja die offizielle Erklärung des CEO weiter. Wired dokumentiert den Brief, den Mark Zuckerberg an potentielle Investoren schreibt. Die interessanteste Äußerung lautet: "Facebook was not originally created to be a company. It was built to accomplish a social mission to make the world more open and connected."
Doch Facebook besteht nicht nur aus Mark Zuckerberg. Ohne einige sehr, sehr gute Leute im Hintergrund wäre Facebook heute nicht dort, wo es ist. AllThingsD beschäftigt sich mit dem CFO David Ebersman und ReadWriteWeb mit der COO Sheryl Sandberg.
Wer außerdem wissen will, was den Facebook-Erfolg der frühen Jahre ausmacht, der sollte dieses Buch lesen. Weitere Erfolgsrezepte sammelt TecCrunch und Mashable wirft einen genauen Blick auf die Erlöse des Unternehmens. Doch eine sichere Bank ist der größte Börsengang des bekannten Universums nicht: TecCrunch ist skeptisch, Business Insider auch, sieht aber trotzdem interessante Neuigkeiten, die eine Fantastillarden-Bewertung wenigstens halbwegs rechtfertigen.
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