Digital IQ

Deutsche Unternehmen punkten mit mobiler Strategie

Die fünfte Ausgabe der „Digital IQ“-Studie von PwC zeigt, dass "Strong Collaborator" im Vergleich zur Peer-Group bessere Ergebnisse, etwa bei der Performance und des Umsatzwachstums, erzielen.

In diesen Unternehmen teilen IT und C-Level häufiger dasselbe Verständnis der Unternehmensstrategie und investieren intensiver in neue Technologien wie Social Media, Mobile, Analytics und Cloud.

Strong Collaborators sind CIOs, C-Level-Verantwortliche und Business-Unit-Leiter, die sich moderner Informationstechnologie bedienen, um untereinander effizient und effektiv zu kooperieren.

Die Studie gezeigt, dass deutsche Unternehmen die Bedeutung des digitalen Zusammenarbeitens und den Nutzen von SMAC (Social Media, Mobile, Analytics of Big Data, Cloud) hinlänglich erkannt haben. So beschreiben 52 Prozent der Befragten ihr Unternehmen als digital vorrausschauend und 26 Prozent geben an, dass sie unternehmensweite mobile Technologien etabliert haben, auf denen die Mitarbeiter alles fänden, was sie zum Arbeiten benötigten. Damit erreicht Deutschland in der Studie den zweiten Platz nach Indien mit 35 Prozent.

Der Digital IQ ist eine Messgröße dafür, wie gut Unternehmen den Wert von Technologie verstehen und wie eng sie diese auch mit ihrer Gesamtorganisation verzahnen, er wird von den Komponenten strategische Planung, Kommunikation der Strategie-Roadmap und deren Umsetzung, Analytics und Business Intelligence, Cloud Computing sowie Social Media und mobile Services bestimmt.

Verzahnung von IT- und Business-Strategie

In Summe geben 66 Prozent der teilnehmenden deutschen Unternehmen an, dass die IT und Business Leader dasselbe Verständnis der Unternehmensstrategie haben.

„Diese Unternehmen verfügen zudem über eine dezidierte Business-Strategie, die sie mit der IT-Strategie eng verzahnen. Sie nutzen ihre IT sehr dynamisch, um damit strategische Initiativen zu forcieren. Dazu gehören etwa die Expansion in neue geographische Märkte, die Produktentwicklung oder die Verbesserung der Servicestrukturen“, konstatiert Jörg Hild, PwC-Partner.

Unternehmen mit einer starken C-Level-Zusammenarbeit haben eine höhere Akzeptanz der Kosten, die durch die Umsetzung der IT-Strategie entsteht. Dies ermöglicht oft auch Investitionen in neue, viel versprechende Technologien wie Mobile, Social Media, Big Data und Cloud. Deutsche Unternehmen geben an, dass sie aktuell 67 Prozent in mobile Technologien, 40 Prozent in Cloud Lösungen und 37 Prozent Data Mining & Analyse (Big Data) investieren.

Hierzu geben 63 Prozent der deutschen Unternehmen an, dass es eine Mehrjahres-Roadmap der gesamten Unternehmensstrategie gibt, allerdings sieht nur jedes zweite Unternehmen den CEO als aktiven Champion der IT, um somit die entsprechenden strategischen Ziele zu erreichen.

„Die Studie hat gezeigt, dass sehr differenziert mit den Einflussgrößen der IT-Strategie und den daraus entstehenden Chancen und Risiken umgegangen wird. Insbesondere den Top-Collaborator ist bekannt, wie wichtig der Schulterschluss zwischen CIO und der Business-Seite ist. Eine enge Zusammenarbeit der Geschäftsleitung zur Umsetzung digitaler Strategien ist ein erster Schritt in die richtige Richtung“, kommentiert Jörg Hild die Ergebnisse.

www.pwc.de/digital-iq

Bildquelle: Thinkstock/ iStockphoto

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