April, April!

Die besten Aprilscherze 2016 in der IT-Branche

Es ist der 1. April 2016 – und natürlich nehmen dies auch wieder viele IT-Unternehmen zum Anlass, den Medien, Partnern und Kunden einen Aprilscherz unterzujubeln. Manche bahnbrechenden neuen Produkte, Strategien und Unternehmensentwicklungen sind dabei gar nicht so abwegig. Andere einfach nur amüsant. Wir haben einmal gesammelt...

  • Supermarkt-Drohne

    Stationäre Händler können ab sofort ihre Kunden von Drohnen begleiten lassen und durch den Laden leiten.

  • Cryorig-VR-Luftkühler

    Verbrannte Augen und Gesichter sind absolut nicht cool – der Cryorig-VR-Luftkühler verschafft Abhilfe. (Bildquelle: Cryorig)

  • Bobby-Cars

    Die neue nachhaltige Autoflotte von Oki (Bildquelle: Oki)

  • Tango Smart

    Die Uhr "Tango Smart" von Nomos Glashütte

 

Barcoo & Marktjagd: Supermarkt-Drohnen


Im Zuge der im Januar angekündigten Fusion der Firmen hinter den mobilen Services Barcoo und Marktjagd wurde das erste gemeinsame Produkt vorgestellt. Stationäre Händler können ab sofort ihre Kunden von Drohnen begleiten lassen und durch den Laden leiten. Nutzer der Apps Barcoo und Marktjagd werden am Eingang von den dort in Docks wartenden Drohnen erkannt. Sobald sich eine Drohne per Funk mit dem Smartphone verbunden hat, sendet der Kunde seinen Einkaufszettel oder die aus einem digitalen Prospekt ausgewählten Angebote an das Flugobjekt. Dieses errechnet den schnellsten und kürzesten Weg für den Einkauf und fliegt voraus. Da alle Drohnen im Laden auch untereinander kommunizieren, wissen diese, wann es Stau an der Fleischtheke gibt und können „ihre“ Kunden zunächst zur leeren Käsetheke führen und später zum Fleisch.

Über das Handydisplay können Verbraucher die Geschwindigkeit der Drohne bestimmen. Gewählt werden kann zwischen „Schlendern“, „Normal“ und „Flott“. Die letzte Einstellung ist insbesondere für Kunden relevant, die sonst dazu neigen, mehr einzukaufen, als sie geplant hatten. Dies ist ihnen bei dem Tempo der Drohne dann nicht mehr möglich.

Für Händler soll die Supermarkt-Drohne ein Mittel zur Kundenbindung sein. Die Drohnen lernen die Vorlieben von Stammkunden kennen und führen sie selbstständig zum Schokoladenregal, wenn die Lieblingsschokolade im Angebot ist, oder sie weisen auf neue Produkte hin, die dem Kunden gefallen könnten. Benjamin Thym, Geschäftsführer von Barcoo und Marktjagd, sagt: „Mit der neuen Supermarkt-Drohne sind wir unserem Ziel, der Digitalisierung des Einzelhandels und der persönlichen Kundenansprache, ein großes Stück näher gekommen.“

 

Die erste Smartwatch „Made in Germany“


In Zusammenarbeit mit der Robert Bosch GmbH und der Hochschule Furtwangen (HFU) stellt Nomos Glashütte die erste Smartwatch „Made in Germany“ mit einem innovativen Energiekonzept als Hybrid einer mechanischen Uhr mit intelligenten digitalen Funktionen vor.

 

Monsterzeug: Kundentoilette für Online-Shopper


Mit der ersten internetbasierten Kundentoilette löst Monsterzeug eines der drückendsten Probleme der modernen Gesellschaft. Früher war das Online-Shoppen noch sehr angenehm. Man war zu Hause, hatte seine Ruhe und konnte bei Bedarf auch ein stilles Örtchen aufsuchen. Durch das Wachstum im Mobile Commerce hat sich jedoch alles verändert. Die Menschen kaufen jetzt gestresst unterwegs an der Bushaltestelle oder im Auto ein. Für den notwendigen Müßiggang fehlt dabei meist nicht die Zeit, sondern vor allem die notwendige Toilette.

Nutzer können ab sofort dringende Toilettengänge auch von unterwegs erledigen. Die im Full Responsive Design entwickelte Online-Toilette bietet sämtliche Funktionen einer echten Toilette und eine optimale User Experience.

Die Monsterzeug GmbH aus Hannover hatte schon vor einem Jahr mit ihrer ungewöhnlichen Kickstarter Kampagne zum Kundentoilettenprojekt auf sich aufmerksam gemacht. Der Shop für originelle Trend- und Lifestyleartikel hatte früh das Potential erkannt, das in der Virtualisierung der Kundentoilette steckt. Trotz ihres hohen Nutzens: Die Online-Kundentoilette ist eine Kampfansage an den klassischen Handel. Branchenkenner sehen harte Zeiten auf diesen zukommen.

Weiterführende Infos: Die virtuelle Kundentoilette ist zum 1. April 2016 in einer ersten Alpha Version gestartet. Die Testversion bietet bereits vollen Funktionsumfang. Für Kunden des Online-Shops ist die Benutzung kostenlos. Von allen anderen Besuchern wird eine Schutzgebühr von 0,50 Euro erhoben.

 

Apple gönnt sich Tesla


Computerbild  bringt Hammer-Meldung aus den USA: Apple übernimmt den Elektroauto-Hersteller Tesla und zahlt schlappe 80 Milliarden Dollar. Die Börsen spielen verrückt.

 

Cryorig: VR-Luftkühler stoppt „Gesichts-Brandings“


Ab 2016 sind VR-Brillen zweifellos das heißeste Produkt, welches bisher bekannt ist. Es brennt tiefe Löcher der Freude in Kundenaugen, aber auch in die Köpfe und Geldbörsen. Was soll man mit so viel Hitze machen? Man besorgt sich einen Cryorig-VR-Luftkühler! Der Air Fan VR ist ein guter Begleiter für jede VR HMD, um die mehrere hundert Euro teure Visualisierungsperipherie kühl und sicher zu betreiben. Denn „Gesichts-Brandings“ machen sicherlich keinen Spaß.

Der VR-Luftkühler arbeitet laut Hersteller ohne jegliches Betriebsgeräusch. Die zum Patent angemeldete Technologie für umgekehrten Volumenstrom erlaube es dem VR-Kühlsystem, die Funktion eines Axialventilators nachzuahmen. Dadurch soll es möglich sein, über die eigenen Augen extrem kalte Luftströmungen in jedes zu heiße PC-System zu schicken. Zudem reflektiere das geräuschempfindliche LED-Lichtsystem jedes störende Umgebungsgeräusch oder könne sogar Hintergrundmusik unterdrücken. Der einzige virtuell-überflüssige Kühler der Welt ist seit dem 1. April 2016 verfügbar.

 

LG: Autarkes Display mit Stromversorgung über Solarpanels


Der neue Curved-Ultrawide-Monitor 34UC98S ist laut LG der weltweit erste Full-HD-Monitor, der dauerhaft ohne externe Stromversorgung auskommt. Alle benötigte Energie beziehe der 21:9-Panorama-Monitor aus seinem Energy-Harvesting-Konzept. Den Löwenanteil mache dabei Solarstrom aus: Das Display des 34UC98S fungiert gleichzeitig als Solarzelle.

Wie sein Schwestermodell (der 34UC98 mit klassischer Energieversorgung per Steckdose) bietet der High-End-Monitor mit seiner Bildschirmdiagonalen von 34 Zoll und einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln eine gestochen scharfe Arbeitsfläche. All das ist beim 34UC98S nun auch unabhängig von externen Energiequellen verfügbar. „Mit dem Spezialdisplay, das gleichzeitig HD-Inhalte wiedergibt und einfallendes Licht in elektrische Strom umwandelt, sind bereits 75 Prozent des Energiebedarfs gedeckt“, so Heinz-Dieter Speidel, Business Development Manager LG ISP. „Vor allem, wenn die Sonne direkt auf den Bildschirm scheint, haben wir hier praktisch ein Perpetuum Mobile.“

Die fehlenden 25 Prozent lassen sich entweder über eine reduzierte Bildschirmhelligkeit kompensieren oder bei passenden Witterungsbedingungen über die integrierten Miniturbinen im Gehäuse. „Wir empfehlen generell, den 34UC98S so häufig wie möglich im Freien zu betreiben“, erklärt Speidel. „Neben der gesteigerten Ausbeute an Solarenergie, gehen wir vor allem im Frühjahr und Herbst von hervorragenden Windbedingungen für den Betrieb des 34UC98S aus.“

Speziell in den Abendstunden und in geschlossenen Räumen kann es allerdings notwendig sein, dem Monitor manuell Energie zuzuführen. „Wir erleben hier deswegen gerade so etwas wie die Renaissance des klassischen Hardware-Buttons“, so Speidel. Wer nämlich Helligkeit, Kontrast oder Quelle an den Hardware-Knöpfen ändere oder den Monitor ein- und ausschalte, betätige dabei jedes Mal auch einen kleinen Dynamo, der dem Monitor dringend benötigte Energie zuführe. „Diese Idee haben wir von den praktischen Kurbel-Taschenlampen fürs Handschuhfach übernommen“, so Speidel. „Das Konzept hat uns so überzeugt, dass wir uns entschieden haben, auf den ursprünglich geplanten Akku für Notfälle zu verzichten. Jetzt kann der Nutzer bei Energiemangel stattdessen einfach ein paar Mal wahllos Knöpfe am Monitor drücken.“

Der 34UC98S soll in Kürze verfügbar sein. „Wir sind zuversichtlich, dass die ersten Modelle schon in der kommenden Woche im Handel erhältlich sein werden“, sagt Speidel. „Schließlich wollen wir die großen Frühjahrsstürme noch voll ausnutzen.“ Die unverbindliche Preisempfehlung stehe aber noch nicht fest. Dafür arbeite man bereits mit Hochdruck an einem weiteren energie-autarken Monitor, der dank IP67-Zertifizierung auch bei Regen oder sogar unter Wasser betrieben werden kann. Die Windturbinen sollen dann bei diesem Modell auch per Wasserkraft betrieben werden können.

 

Oki: Nachhaltiges Flottenmanagement


(Update 01.04.16) Richtigstellung: Entgegen der Meldung vom 31. März wird Oki sein Flottenmanagement nicht auf muskelbetriebene Bobby-Cars upgraden, da sich bei Betatests offenbarte, dass der Antrieb nicht reibungsfrei funktioniert. Der Grund: Die Belegschaft ist mit erheblich zu langen Beinen ausgestattet. Die Enttäuschung der Mitarbeiter über diese Entscheidung ist deutlich spürbar – lässt sich aber dadurch mildern, dass die roten Flitzer nun als Spende einer Kindertagesstätte und einem Kinderhospiz zugutekommen.

Die Belegschaft von Oki darf sich freuen: Ab sofort stellt ihnen ihr Arbeitsgeber zehn sportliche Bobby-Cars zur Verfügung. Die Vorteile, die diese Fahrzeuge den Fahrern bereiten, sind offensichtlich: frische Luft, ausreichend Bewegung, keine Parkplatzprobleme, bestechend enger Wendekreis und optimale Kurvenlage – um nur einige Pluspunkte zu nennen. Zudem sind die Cars aufgrund der Größe und Höchstgeschwindigkeit überwiegend stau-resistent.

Gute Nachricht auch für potentielle Raser: Die Bodennähe bewirkt, dass die Fahrzeuge unterhalb des Radars fahren. Also: Freie Fahrt und Geschwindigkeit ohne Reue! „Wir sind überglücklich, endlich die optimalen und dazu umweltfreundlichen Firmenfahrzeuge gefunden zu haben“, schwärmt Olaf Sepold, stellvertretender Geschäftsführer von Oki Systems (Deutschland) GmbH „Die rote Lackierung der neuen Flitzer passt exakt zu unserem Branding, so dass unsere Mitarbeiter jeden Tag automatisch etwas für die Steigerung unserer Markenbekanntheit tun.“

Die Bobby-Cars im Detail
Antrieb: Muskelkraft
Kraftstoffverbrauch: beste, regelmäßige und reichliche Mahlzeiten
Emission: Null und damit absolut umweltverträglich
Effizienzklasse: A++++++++++++++++++

 

Watchever: Online-Dating auf der Couch


Watchever unterstützt zukünftig seine User beim Flirten. Grundlage der neuen „Klick“-Funktion ist ein speziell entwickelter Algorithmus, der das individuelle Sehverhalten der Zuschauer analysiert und entsprechende Vorschläge für einen potentiellen „Klick“ macht. Um den Service zu nutzen, verbindet sich der Nutzer mit seinem Facebook-Account und lädt so seine gewünschten Bilder in sein Watchever-Profil. Bei einem Klick bekommt der potentielle Interessent einen umfangreichen Eindruck der anderen Person. Besteht eine Übereinstimmung der bevorzugten Inhalte, öffnet sich ein Chat-Fenster, in dem sich die Nutzer näher kennenlernen können. Das Besondere der neuen Funktion: Ein gemeinsames Seherlebnis ist inklusive, indem die Inhalte aufeinander abgestimmt werden und man so simultan per Teamviewer die Lieblingsserie schauen und sich gleichzeitig über die Chatfunktion darüber austauschen kann.

„Entscheidend sind Übereinstimmungen, die sogenannte Homogamie, propagierten bereits US-Psychologen der Fachzeitschrift „Psychology Today“. Peter Lewinsky, ein Psychologe der University of Cornwall, der zu den Pionieren der Liebesforschung gehört, hat in seiner Untersuchung das Schicksal von 250 jungen Paaren in einem Zeitraum von drei Jahren beobachtet. Am Ende lebten 110 Paare getrennt. Warum? Ein zu geringer gemeinsamer Fernsehkonsum und Differenzen besonders in ihrem Film- und Seriengeschmack hatten sie auseinander getrieben.

Diese Studie nahm Watchever zum Anlass, das Prinzip des Online-Datings neu zu denken. Herausgekommen ist das bisher einzigartige Feature „Klick“, das den deutschen Dating-Markt revolutionieren wird.

 

Microsoft: Windows-10-Update illegal


Die Kollegen der CHIP-Redaktion sind sich sicher: US-Richterin ordnet Zwangs-Downgrade an, weil Windows 10 Gratis-Update illegal ist

 

Google: Selbstfahrende Räder

Google führt das „Self-Driving Bike" in den Niederlanden ein.

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