Multimedia mit App

Die besten Audio-Rekorder und Editoren

Schon wieder vergessen, was im Meeting besprochen wurde? Mit einem Audiorekorder für iPhone, iPad oder Android gibt es keine Ausreden mehr.

Tonaufnahmen via Smartphone gelingen mit einem externen Mikro besser

Mit Hilfe einer App wird das Smartphone zum komfortablen „Diktiergerät“, das sogar Besprechungen, Meetings und Interviews aufzeichnen kann. Sowohl für iOS also auch für Android gibt es eine recht umfangreiche App-Auswahl vom einfachen Rekorder bis hin zum voll ausgestatteten Audio-Editor.

RecordBox (iOS) ist ein solider Audiorekorder für das iPhone, der mittels Cloud und Webapp auch mit einem Desktop-PC (Mac, Windows) synchronisieren kann. Er eignet sich deshalb für Mitschnitte von Meetings, Interviews und als komfortables Diktiergerät. Funktionen zum Schneiden und Bearbeiten gibt es allerdings nicht.

Etwas mehr Komfort bietet Voice Record Pro (iOS). Diese App verwirklicht einfache Schnittfunktionen und bietet die Speicherung bei Google Drive, SkyDrive und Dropbox sowie auf dem Desktop-PC. Außerdem eignet sich der Rekorder gut für Leute, die ihre Audiodateien gerne bei SoundCloud oder YouTube veröffentlichen. Zu SoundCloud gibt es eine direkte Schnittstelle und für YouTube kann zusammen mit einem Foto eine Videodatei erzeugt werden.

WavePad (iPad, Android) ist ein recht ausgefeilter Audio- und Musik-Editor mit allen dafür wünschbaren Funktionen, den es außerdem für Windows und Mac gibt. Die App nimmt Audio nicht nur auf, sondern bietet einen grafischen Audioeditor. Die Anwender können Teile von Aufnahmen ausschneiden, kopieren und einfügen und dann Effekte wie Echo, Verstärkung und Geräuschreduzierung hinzufügen. Die kostenlose iOS/Android-App bearbeitet WAV- oder MP3-Dateien. Die kostenpflichtige Desktop-Version kennt außerdem diverse erweiterte Studiofunktionen. Eine Variante der Android-App ist ebenfalls kostenpflichtig und bietet ebenfalls Zusatzfunktionen.

RecForge Pro (Android) ist eine gute Alternative mit nicht ganz so vielen Funktionen und ohne Version für den Desktop-PC. Die App bietet neben der Audiobearbeitung auch das Speichern in Dropbox und anderen Diensten. Kleiner Nachteil: RecForge Pro unterstützt MP3-Dateien nur bis 128 Kilobit Datenrate, eignet sich also nicht für die Aufzeichnung von Musik mit diesem Format.

Voice Pro (Android) ist ein Audio-Editor, der kaum noch Wünsche offen lässt. Unter anderem gibt es einen Equalizer, Schnitt- und Mix-Funktionen, diverse Filter und vieles mehr. Wer die App mit einem In-App-Kauf aufrüstet, kann zusätzlich eine Funktion zur Multitrack-Bearbeitung aktivieren.

Ein wichtiger Punkt muss bei der Beurteilung der Apps allerdings beachtet werden: Die Qualität der Aufnahmen mit dem eingebauten Mikro des Smartphones ist recht gering. Vor allem für das Aufzeichnen von Meetings oder Interviews ist ein externes Mikrofon nötig.

Besonders wichtig: Es sollte eine kugelförmige Richtcharakteristik haben, damit der Ton von allen Seiten gleichmäßig laut aufgenommen wird. Es gibt inzwischen recht viele Lösungen vom einfachen Minimikro zum Einstöpseln in die Klinkenbuchse bis hin zum aufwändigen Stereo-Kondensatormikrofon für 75 Euro und mehr.

Bildquelle: Christian Seidel / pixelio.de

 

 

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