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Die Lösung aller Probleme

Kim Dotcom hat die Lösung: "How to stop piracy: 1 Create great stuff 2 Make it easy to buy 3 Same day worldwide release 4 Fair price 5 Works on any device."

Die Lösung für alle Probleme?

Kim Dotcom, vielen noch als Kim "Kimble" Schmitz bekannt, präsentierte direkt zu Anfang des Jahres die Lösung: "How to stop piracy: 1 Create great stuff 2 Make it easy to buy 3 Same day worldwide release 4 Fair price 5 Works on any device." Na dann.

Das schreit nach einem Radio-Eriwan-Kommentar: Im Prinzip hat er Recht, doch die Details sind das Problem. So ist zum Beispiel völlig unklar, was ein angemessener Preis ist. Dieses Problem haben viele Inhaltsproduzenten, die zurzeit heftig auf der Suche nach anderen Erlösmodellen als dem Verkauf der Inhalte sind.

Das ist nicht einfach, wie sich an einem brandaktuellen Beispiel aus der Medienbranche zeigt. Sie kämpft gewaltig um die Monetarisierung ihrer Dienste. Da kann es dann passieren, dass ein klassisches, erzliberales Magazin wie der Atlantic einen tiefen Griff in die Kloschüssel unternimmt. Die Website hat einen Artikel von der Church of Scientology bezahlen lassen - mit Scientology-Content. Das hat einen Shitstorm ausgelöst und der Atlantic hat den Artikel schließlich von der Website entfernt.

Der ziemlich schnelle technologische und soziale Wandel überfordert so manchen. Der eine wünscht sich endlich Stille, der andere ist noch vor der Unternehmensgründung pleite und der Dritte will wieder zurück zur Handschrift. Tatsächlich scheint die Dynamik in der Digitalwelt permanent anzusteigen und ständig neue Trends und Entwicklungen hervorzubringen.

Der letzte Diafarbfilm ist kaum verschossen und der Ansel Adams des iPhones ausgerufen, da taucht als neue Geräteklasse das Phablet auf. Allerdings könnte es sich hier um einen dieser Hypes handeln, vor denen uns Public Enemy schon vor einem Vierteljahrhundert gewarnt hat. Auch das Internet der Dinge sollte ja schon viel weiter sein, wird aber in diesem Jahr immer noch zu den angekündigten Trends gehören.

Auch das Ende der PC-Ära wird wieder ausgerufen - vor allem angesichts der sinkenden PC-Verkäufe im letzten Jahr. Doch die Hersteller bemühen sich, die Geräte für eine an Touchscreens und Tablets gewohnte Käuferschicht wieder attraktiver zu machen. Die Smartphone-Verkäufe dagegen erklimmen immer neue Höhen, die Geräte sind im Alltag angekommen. Der amerikanische Otto Normalverbraucher heißt John Doe und legt gerne mal ein Mobilgerät zwischen seine Einkäufe.

Bildquelle: Twitter / Screenshot

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