2-Faktor-Authentifizierung

Doppelte Sicherheit bei externem Netzwerkzugriff 


Wer sich unterwegs mit dem Notebook in das Firmennetzwerk einwählt, benötigt in den meisten Fällen nur ein gültiges Passwort in der Zugangssoftware. Doch dieses Verfahren erfüllt längst nicht mehr die Anforderungen moderner IT-Sicherheit.

Lösungen mit 2-Faktor-Authentifizierungen (2FA) bieten einen zusätzlichen Schutzschild.

Sicherheitsexperten warnen immer wieder davor, den Zugang zu Datenverbindungen lediglich mit einem Passwort zu sichern. Im Verlustfall mobiler Geräte können Hacker die Sicherung einfach knacken und ins Netzwerk eindringen. Denn viele Anwender verstecken Hinweise auf die schwer zu merkenden Zugangscodes in Dateien oder speichern diese gleich im Klartext auf dem Rechner ab.

Der Antivirenhersteller Eset stellte kürzlich eine erweiterte Zugangskontrolle für VPN-Verbindungen und Outlook Web-App vor. Will sich der Anwender über sein Notebook einloggen, generiert das Tool ein Einmal-Passwort und zeigt es auf dem Smartphone an. Dieses muss er bei der Anmeldung zusätzlich zum statischen Passwort eingeben, um Zugang zu erhalten.

Die 2-Faktor-Authentifizierung hebt Geräte mit externer Netzwerkanbindung auf ein höheres Sicherheitsniveau. Die Ausweitung des Sicherheitssystems auf zwei Passwörter, die sich zudem auf unterschiedlichen physischen Devices befinden, stellt für Cyberkriminelle eine deutlich größere Hürde dar. Das Verfahren ähnelt der mTan beim Online-Banking.

Smartphone als Hardware-Token

Die neue Lösung lässt sich einfach installieren und erfordert einen nur geringen Verwaltungsaufwand des Administrators. Der Einsatz vorhandener Smartphones als Hardware-Token minimiert zudem die Investitionskosten. Diese Vorteile können insbesondere Betreiber von kleinen und mittelgroßen Netzwerken dazu bewegen, mehr auf Zugangssicherheit zu setzen.

Eset Secure Authentication ist auf iPhone, Android, Blackberry, Windows Phone 7 und 8, Windows Mobile und J2ME-basierten Handys lauffähig. Die Lösung unterstützt auch die Authentifizierung basierend auf SMS-Nachrichten. So kann das System auf älteren Mobiltelefonen eingesetzt werden, die von der Anwendung selbst nicht unterstützt werden.

"Eset erweitert sein IT-Security-Portfolio für Business Clients. Wir reagieren damit auf die zunehmende Notwendigkeit, Gerätschaften und das Know-how kleiner und mittelgroßer Unternehmen zu sichern. Eset Secure Authentication (ESA) eignet sich als Out-of-the-Box-Lösung für diejenigen, die keine Investitionen in teure Hardware für 2FA tätigen wollen oder an einer komplizierten Lösung nicht interessiert sind", sagt Ignacio Sbampato, Eset Chief Sales & Marketing Officer.

www.eset.com

Bildquelle: Thinkstock/ iStockphoto

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