Bäko vertraut auf die ausfallsichere WLAN-Architektur von Meru Networks



Drahtlosnetzwerk für die Lagerkommission



Um Packfehler zu vermeiden führte die Bäko Hansa eG aus Hamburg in der Niederlassung Grimmen ein Pick-by-Voice-System ein.

Die Bäko Hansa eG führte in der Niederlassung Grimmen ein Pick-by-Voice-System ein, um Packfehler zu vermeiden.

Der Fachgroßhandel Bäko beliefert Bäckereien und Konditoreien mit allen Zutaten für die tägliche Arbeit. In der Vergangenheit luden die Mitarbeiter im Lager teilweise falsche Produkte oder falsche Mengen auf, was von den Kunden reklamiert wurde. In der Niederlassung in Grimmen setzt die genossenschaftliche Wirtschaftsorganisation daher auf eine moderne, fehlerausmerzende 
Lagerhaltung: Trifft ein Auftrag im Lagersystem ein, wird er einem Angestellten zugewiesen. Dieser 
hört den Auftrag auf seinem Headset, das die Rolle eines Kommissionsgeräts übernimmt. Zur 
besseren Orientierung teilt ihm das WLAN-basierende Pick-by-Voice-System via Sprachbefehl mit, welche Ware er in welchem Lagerbereich findet. Der Mitarbeiter fährt mit seinem Stapler in die entsprechende Reihe, und das System kommuniziert die erforderliche Warenmenge. Hat er diese aufgeladen, spricht er die abgenommene Menge in das Headset. Das System geht den kompletten Auftrag somit Stück für Stück mit dem Lageristen durch. Durch das neue Verfahren konnte die Fehlerquote bei der Auftragskommission um 95 Prozent gesenkt werden.



Die richtigen Zutaten für ein funktionierendes WLAN-Lagersystem



Das Pick-by-Voice-System bzw. die mobilen Kommissionsgeräte sind allerdings von einem 
ausfallsicheren Funknetz abhängig. Der Bäckergroßfachhandel nahm daraufhin Kontakt mit seinem IT-Partner LANtana GmbH auf. Die norddeutschen WLAN-Experten setzen bei ihren Projekten auf die Drahtlosarchitektur von Meru Networks. Im Gegensatz zu vielen anderen Architekturen ist diese Controller-basierend, 
und der Anwender hat jederzeit Funkkontakt. 



LANtana GmbH installierte die WLAN-Architektur von Meru im April 2011 im Lager in Grimmen, 
die zweite Niederlassung in Michendorf folgte im April 2013. In Grimmen wurde ein Meru-Access Points sowie ein redundanter Meru-Controller implementiert. Im Lagergebäude wurden Antennen 
montiert und Ethernet-Switche eingerichtet. Die komplette Implementierung dauerte zwei Tage. Eine besondere Herausforderung bestand darin, die Kühlbereiche (3 bis 4 Grad) sowie 
die Kältezonen (-20 Grad) mit WLAN auszustatten. Um auch in den Kühlräumen ein ausfallsicheres Signal zu gewährleisten, verstärkten die Experten die dort platzierten Access Points mit einem von Styropor ummantelten Antennenstab.



Drahtlosnetzwerk aus der Ferne überwachen



Der WLAN-Controller macht es den Bäko-Verantwortlichen darüber hinaus möglich, das System zentral zu kontrollieren. Dazu wurde eine zusätzlich Nagios-Überwachung implementiert. Über Nagios ist der Administrator in der Lage, jeden AP über dessen IP-Adresse anzusteuern und zu überwachen. Über ein Virtual Private Network (VPN) – verbunden mit dem Hauptsystem in Hamburg – können die Verantwortlichen alle Vorgänge im Kommissionssystem eigenständig monitoren.



„Durch die WLAN-Technologie von Meru konnten wir eine hochverfügbare Basis für das Pick-by-Voice-System errichten“, erklärt Heinz Jürgen Bösch, DV-Leiter der Bäko Hansa. „Die zentralen Prozesse im Lager können nun optimal ablaufen und basieren auf einem zuverlässigen Drahtlosnetzwerk.“
 


Bildquelle: Bäko Hansa

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