Axel Kettenring, Managing Director RIM Germany, informierte beim Bochum-Event am 28. März 2012 u.a. über die Entwicklungsgeschichte des Unternehmens.
Bernhard Krausse, Vice President Product Development bei RIM, erläuterte, warum der Standort Bochum für das Unternehmen so interessant ist.
Axel Köhnke und Thomas Fuhrmann von RIM hielten einen 20-minütigen Vortrag über die Blackberry-Handheld-Entwicklung.
An der Ruhr-Universität Bochum belegt RIM drei Etagen.
In den RIM-Forschungslaboren müssen die Blackberrys zahlreiche Tests über sich ergehen lassen.
In den RIM-Forschungslaboren müssen die Blackberrys zahlreiche Tests über sich ergehen lassen.
In Betrieb genommen wurde das Werk bereits 2008. Hier finden sich zahlreiche Labore, in denen die verschiedenen Tests an den Geräten durchgeführt werden. Dazu gehören vor allen Dingen Stress-Tests, bei denen die Blackberry-Smartphones allerhand über sich ergehen lassen müssen: Stürze, Temperaturschwankungen, Stromschläge oder auch Reibungen auf ihrer Oberfläche mit verschiedenen Materialien. Weitere Büroräume und Testlabore – beispielsweise für die Forschungen im WLAN-Bereich – finden sich an der Ruhr-Universität Bochum auf drei Etagen verteilt. Erst wenn ein Prototyp alle Tests erfolgreich besteht – wobei eine Testphase mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann –, geht es in die Produktion.
Im Rahmen einer Presseveranstaltung am vergangenen Mittwoch gewährte Research In Motion einen Einblick in die Labore. Axel Kettenring, Managing Director RIM Germany, informierte über die Entwicklungsgeschichte des Unternehmens und wagte einen Blick in die Zukunft. Ein großes Thema werde in jedem Fall die Near Field Communication (NFC) sein, so sagte er. Bernhard Krausse, Vice President Product Development bei RIM, erläuterte indes, warum der Standort Bochum für das Unternehmen so interessant ist. Zum einen liegt er in der Mitte Europas mit hoher Ingenieurstradition und es existiert ein direkter Draht zu allen großen, europäischen Netzwerkbetreibern. Zum anderen weist der Standort eine ausgeprägte Forschungsinfrastruktur mit direkter Verbindung zur Ruhr-Universität vor. RIM stehen hier hochkarätige Wissenschaftler und Ingenieure zur Verfügung. Rund 300 Ingenieure sind im Forschungs- und Entwicklungszentrum in Bochum tätig.
Darüber hinaus hielten Axel Köhnke und Thomas Fuhrmann von RIM gemeinsam einen gut 20-minütigen Vortrag über die Blackberry-Handheld-Entwicklung am Beispiel der aktuellen Geräte Bold 9790 und Curve 9380. Zur Erläuterung der einzelnen Entwicklungsschritte wurden einige Folien aufgelegt. Die zwei neuen RIM-Smartphones bieten laut Hersteller verbesserte Kommunikations-, Multimedia-, Produktivitäts- und Social-Network-Eigenschaften zusammen mit einem flachen und modischen Design. Das Bold 9790 ist ein leistungsstarkes, voll ausgestattetes High-Performance-Smartphone, das Nutzern sowohl die Vorteile eines hochempfindlichen Touch-Displays als auch die einer taktilen Tastatur bietet. Das Curve 9380 ist das erste Curve-Smartphone mit einem Voll-Touchscreen.
Beide Smartphones werden von dem neuen Betriebssystem Blackberry 7 angetrieben, das ein schnelleres Nutzererlebnis mit verbessertem Browsing, sprachgesteuerter Suche, Augmented-Reality-Unterstützung und NFC bietet. Es beinhaltet, so der Hersteller, auch die Möglichkeit, persönliche Daten getrennt von beruflichen Daten zu verwalten. Zudem soll Blackberry 7 einige integrierte Funktionalitäten beinhalten, die die Produktivität steigern und das Teilen und Zusammenarbeiten ermöglichen. Die kostenlos zur Verfügung stehende Premium-Version von Documents To Go biete den Nutzern etwa Dokumentbearbeitungswerkzeuge und einen systemeigenen PDF-Betrachter. Blackberry Protect lässt Nutzer in dem beruhigenden Wissen, dass ihre persönlichen Daten wieder hergestellt und in der Cloud gesichert werden können.
Bildquelle Personenfotos: Lea Sommerhäuser
Bildquelle Testlabore & Ruhr-Universität Bochum: Research In Motion