Schriftstellerin Amelie Fried würde sich über einen Anruf vom Papst freuen.
Frau Fried, welche Smartphone-Modelle oder Tablets nutzen Sie?
Amelie Fried: Nach langem Zögern bin ich vor zwei Jahren auf Apple umgestiegen, ich besitze ein iPhone und ein iPad. Die negative Berichterstattung über die Arbeitsbedingungen der Menschen in den Herstellerländern lässt mich allerdings zweifeln, ob das eine gute Idee war.
Was sind Ihre Lieblings-Apps im privaten sowie im beruflichen Umfeld und warum?
Fried: Ich nutze vor allem Apps zur Kommunikation, weil meine Kinder beide im Ausland sind, also WhatsApp, Skype und Viber. Außerdem Reise-Apps wie My Taxi, Around me, Deutsche Bahn oder Apps von Luftlinien.
Wie wäre es für Sie, eine Woche auf Mobilgeräte zu verzichten?
Fried: Ganz hart. Als Freiberufler ist mein Smartphone auf Reisen mein Büro, darauf könnte ich nur schwer verzichten. Außerdem lese ich auf dem Tablet Bücher und Zeitschriften.
Mit wem würden Sie gerne mal telefonieren?
Fried: Soviel ich weiß, ruft der Papst gelegentlich überraschend bei Leuten an. Sollte er sich melden, fände ich es sehr interessant, mit ihm zu plaudern.
Amelie Fried
Alter: 55 Jahre
Branche: Literatur und TV
Karriere: Seit 1984 arbeitet Amelie Fried im deutschen Fernsehen als TV-Moderatorin verschiedener Literatur-sendungen (Die Vorleser) sowie Talkshows (3 nach 9) und schrieb ab 1995 zahlreiche Romane, die zu Bestsellern und teilweise verfilmt wurden. Derzeit ist sie für das Monatsmagazin Cicero als Kolumnistin tätig.
Bildquelle: Annette Hornischer