Kurierdienst nutzt App für pünktliche Auslieferungen

Entwicklung und Life-Cycle-Management einer nativen App

Der Kurierdienst in Großstädten ist heute ein hart umkämpftes Territorium, jede Sekunde zählt. Um gegenüber Mitbewerbern einen Wettbewerbsvorteil zu haben, stattet ein Kurierdienst seine Mitarbeiter mit einer App – Butterflypost – aus.

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Die Anforderungen sind hoch: Mithilfe der App sollen die Kuriere Barcodes auf Paketen mit der Kamera des zur Verfügung gestellten Smartphones erfassen. Im Hintergrund werden Barcode und GPS-Position mit der Lieferadresse am Server verglichen, so dass Fehllieferungen ausgeschlossen sind und die Zentrale hinsichtlich der Auslieferungen immer auf dem neuesten Stand ist. Gleichzeitig soll der Kurier nach jeder Auslieferung eine Push-Nachricht mit dem nächsten Auftrag erhalten. Unter Berücksichtigung der aktuellen Verkehrslage kann der Arbeitgeber so sicherstellen, dass alle Fahrer optimal ausgelastet sind und nicht unnötig durch Staus aufgehalten werden. Weil Kunden mit ihrer EC- oder Kreditkarte direkt beim Kurier bezahlen, spielt die Sicherheit – sowohl auf dem Gerät als auch bei der Übermittlung der Daten – bei dieser App eine herausragende Rolle. Zudem benötigt die App weitreichende Offline-Funktionalitäten. Schließlich kann der Kurierdienst nicht davon ausgehen, dass seine Kunden ihn nur dort in Anspruch nehmen, wo auch eine optimale Netzabdeckung herrscht.

Da für die verwendete Bezahlfunktion nur native Implementierungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, führt an einer nativen App-Entwicklung kein Weg vorbei. Die Integration des Backend-Systems erfordert darüber hinaus eine Plattform.

IBM Worklight hilft bei der Entwicklungsarbeit

Mit IBM Worklight haben Entwickler den Vorteil, dass ihnen eine umfassende Entwicklungsumgebung mit einer Menge nützlicher Werkzeuge zur Verfügung steht. Andererseits wird niemand gezwungen, die hier bereitgestellten Werkzeuge auch zu benutzen. Programmierer, die native Apps entwickeln, haben die Wahl: Über eine Kommandozeilenschnittstelle (CLI) lassen sich beliebig viele weitere Entwicklungswerkzeuge verwenden. Zu den auf Worklight unterstützten Sprachen gehören Objective-C für iOs, Java für Android und C# für das Windows Phone.

Gleichzeitig können Entwickler, auch wenn sie nicht von der Plattform bereitgestellte Werkzeuge verwendet, die Infrastruktur für umfangreiche Sicherheitschecks nutzen. Der Anwendungsscanner beispielsweise deckt Schwächen im Quellcode frühzeitig in der Entwicklung auf, so dass sie rechtzeitig behoben werden können. Indem Entwickler die Datenbank JSONStore in Butterflypost einbinden, stellen sie sicher, dass die Kuriere ihre App auch offline weiter benutzen können, etwa wenn in einem alten Betonbau die Verbindung zum Internet abbricht. In diesem Fall wird eine lokale Kopie gespeichert und mit der App synchronisiert, sobald die Verbindung wieder hergestellt ist. Die im JSONStore gespeicherten Informationen sind verschlüsselt und sicher.

Über eine Qualitätssicherungsfunktion wiederum sammeln Entwickler in der Beta-Testversion Anwender-Feedbacks und Absturzmeldungen, die automatisch an den Server übertragen und dann manuell ausgewertet werden können. Haben Kuriere beispielsweise beim Scannen der Barcodes Probleme, wenn im Hausflur nicht ausreichend Licht vorhanden ist, können Entwickler hier gegensteuern und somit die Anwendererfahrung nachhaltig verbessern.

Ist die App schließlich im Arbeitsalltag angekommen, dient der Worklight Server als Gateway zwischen Anwendungen, Back-End-Systemen und Cloud-basierten Services. So lassen sich Unternehmensdaten, Anwendungen und Cloud-Services leicht verknüpfen und synchronisieren. Mit der IBM Worklight Console gibt es zudem eine administrative grafische Benutzerschnittstelle für den Server sowie die Adapter, Anwendungen und Push-Services, über die Entwickler die Butterflypost-App einfacher verwalten, überwachen und instrumentieren können.



IBM Worklight Foundation 6.2 auf einen Blick:

  • bietet eine optimale Umgebung, um web-basierte, hybride und native Apps zu entwickeln, verteilen, auszuführen und zu verwalten.
  • unterstützt die mobilen Plattformen iOS, Android, Blackberry, Windows, Windows RT, Windows Phone, und Java ME.
  • erlaubt nativen Entwicklern, Entwicklungswerkzeuge ihrer Wahl und gleichzeitig die Worklight Infrastruktur zu nutzen.
  • garantiert optimale Anbindung an Backend-Systeme
  • senkt die Entwicklungs- und Wartungskosten, verbessert die Sicherheit und beschleunigt die Markteinführung von Apps.

Bildquelle: Thinkstock/ Digital Vision

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